Lernen im Seminar - Lernen im vorfachlichen Unterricht
- Lernen im Unterricht (wenngleich der Text aus dem Jahr 1996 stammt - auch im Jahr 2008 sind die Prinzipien leitend)


Merkmale teilnehmerorientierten Arbeitens in Seminaren -
leitende Prinzipien des vorfachlichen Unterrichts

Merkmale teilnehmerorientierten Arbeitens in Seminaren

Merkmale vorfachlichen Unterrichts

Bezug zur eigenen Person, Bezug auf eigene Erfahrungen, Authentizität

(Situationen im Lernprozess sollen authentisch sein, d. h. mit den Alltagserfahrungen korrespondieren. Lernen wird dann als sinnvoll erlebt, wenn die Situation eine eigene, also bedeutsame ist...)

Kindorientierung, Erfahrungsorientierung

(Orientierung am Kind und seinen Lernvoraussetzungen, seinem Erfahrungshintergrund beinhaltet ein Einbeziehen der emotionalen Dimension der Lerninhalte und Lernsituationen)

Bedeutsamkeit für eigene Lebenswelt, Bezug zur eigenen Lebenswelt ("Sinn"), Situierung

(Verwendungszusammenhang des zu Lernenden, Anwendung auf konkrete Situationen, Verknüpfung mit konkreten Situationen fundiert Behalten)

Lebensweltbezug, Situationsorientierung

(Wirklichkeitserschließung sprengt Fächergrenzen...)

 

interessante und herausfordernde Problemstellungen

(Situation soll Neugier wecken, zum Erkunden und Ausprobieren herausfordern: enge Beziehung zwischen Person und Lerngegenstand, -thema, -tätigkeit. Interesse entsteht, wenn man direkt und selbstgesteuert Erfahrungen mit dem Lerngegenstand sammelt)

Motivation, Interessenorientierung

(Wecken einer Fragehaltung, grundlegenden Lernmotivation...)

aktives Tun

(lernpsychologische Argumente sprechen für eine Vielfalt beim Lernen
- bei der Informationsaufnahme
- bei der Informationsverarbeitung
- bei der Informationswiedergabe)

Handlungsorientierung, Lernen mit allen Sinnen

(Selbertun, Erfahrungen ermöglichen...)

Selbststeuerung, Berücksichtigung der individuellen Verstehens-, Verarbeitungs- und Reaktionsmuster

(Lernen ist ein individueller, aktiver Prozess, erfordert Raum für unterschiedliche Lerngewohnheiten und -stile)

Passung, Individualisierung und Differenzierung, selbständiges Lernen

(Lernen des Lernens)

Variation (von Inhalten, Methoden, Medien)

("Einatmen" - "Ausatmen")

Rhythmisierung

gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen

(gemeinsame Arbeit in der Gruppe trägt zur Multiperspektivität bei, bringt verschiedene Ansichten und Erfahrungen ein)

Kooperation, individuelles Lernen im sozialen Kontext

(Lernen von- und miteinander)

 


Dagmar Wilde • Seminarpapier Fachseminar VU • 01/1996


©opyright Dagmar Wilde, Berlin, Januar 2000

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02.11.2008


 

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