
Herzlich
willkommen zur 2. SEMIK–Fachtagung der Berliner BLK–Modellvorhaben.
Ich bin Dagmar Wilde – Projektleiterin des Modellvorhabens ForMeL G
(... auch kurz: Fortbildungskonzept zur Entwicklung neuer Lernkulturen in
der Grundschule unter Einbeziehung neuer Medien im Klassenraum)...
Ich begrüße Sie zu Beginn unserer Tagung auch im Namen des Projektleiters
des zweiten Berliner SEMIK–Vorhabens (Entwicklung, Erstellung und Erprobung
von digitalen Lehr– und Lernmaterialien), Michael Retzlaff.
Mein Willkommen richtet sich an Sie als Lehrerinnen der Berliner Schulen, Ausbilderinnen,
Fortbildnerinnen, Schulleiterinnen und Mitarbeiter der Schulaufsicht. Ein ganz
besonders herzlicher Willkommensgruß gilt all denjenigen, die eine etwas
weitere Anreise auf sich genommen haben, um an unserer Tagung teilzunehmen.
Ich denke, ich spreche im Namen aller hier Anwesenden, wenn ich sage, dass
es mich besonders freut, dass wir die kommenden beiden Tage mit Gästen
aus Mecklenburg–Vorpommern, Brandenburg, Bremen, Nordrhein–Westfalen,
Sachsen, Hamburg, Bayern und Hessen im Austausch sein dürfen.
Es freut mich ganz besonders, dass es uns gelungen ist, für unser Tagungsthema „Neue
Lernkultur und neue Medien in der Grundschule“ Fachkollegen als Referenten
und Workshopleiterinnen zu gewinnen, die in ihren Arbeitsbezügen seit
langem sehr eng mit dem Thema befasst und verbunden sind. Ein herzliches Willkommen.
Ich danke auch allen anderen Workshopleiterinnen für das Interesse, mit
dem Sie sich in unsere Tagung einbringen.
Das Thema, das wir für diese zweite Berliner SEMIK–Fachtagung gewählt
haben, spiegelt den Status quo wider, wie er– wohl nicht nur in den Berliner – Grundschulen
wahrzunehmen ist. Die neuen Medien sind – auch in den Schulen, auch in
den Grundschulen – präsent. Es stellt sich heute nun nicht mehr
die Frage, ob neue Medien in der Grundschule verwendet werden sollen. Es stellt
sich heute vielmehr die Frage: Wie und wozu sie verwendet werden sollen?!
Und: Die neuen Medien provozieren – wie keines der herkömmlichen
Medien bislang – ein Nachdenken über das Lernen und Lehren. Neue
Medien verändern die Lernkultur in Unterricht und Schule ja nicht allein
dadurch, dass sie existieren.
Aber: wenn Lernende und Lehrende, Kinder und Grundschullehrkräfte, neue
Medien zur Unterstützung von Lehr–und Lernprozessen nutzen wollen,
dann kommt zwangsläufig der Moment, an dem Lernen und Lehren neu gedacht
werden müssen.
Dafür Fortbildungskonzepte zu entwickeln – regional und schulintern –,
darum bemühen wir uns im SEMIK–Projekt ForMeL G mit den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern an sechs Projektschulen.
In den nächsten beiden Tagen wollen wir nun gemeinsam an den neu in den
Blick kommenden Fragen arbeiten, Erfahrungen austauschen und... Antworten suchen.
Rezepte wird es sicherlich – wie immer in der Geschichte der Pädagogik – nicht
geben. Aber – so hoffe ich – Orientierungen für künftige
Entwicklungsschritte...
Der Tag heute ist dem Orientieren und dem Austausch gewidmet. Wir hören
zwei Vorträge. Und wir werden– nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss – am
Nachmittag in sieben Workshops miteinander arbeiten. Die Ergebnisse der Workshops
sollen am Abend zusammengeführt werden. Der Tag morgen soll Einblicke
in konkrete Entwicklungsschritte einzelner Schulen eröffnen.
Ich möchte Sie hier noch einmal sehr herzlich einladen, die Hospitationsangebote
aktiv wahrzunehmen. Die Chance, Unterricht einmal aus der Außensicht
wahrzunehmen, Konzepte anderer Schulen kennen zu lernen, haben wir Lehrerinnen
ja im Grunde viel zu selten.
Den „runden“ Abschluss unserer Tagung soll ein Zusammenführen
von Theorie und Praxis darstellen. Am Freitagnachmittag werden wir Gelegenheit
haben, uns in zwei Diskussionsforen über die Hospitationen auszutauschen,
die Arbeit der SEMIK–Projekte – die nun zwei Jahre andauert – näher
kennen zulernen und mit den im Projekt engagierten Lehrerinnen und Lehrern
ins Gespräch zu kommen.
Ja..., und schließlich ist der Freitag einem Feld gewidmet, dass gerade
in der Schulpraxis ein nicht unwesentliches ist:...der Lernsoftware. In einem
Workshop und weiteren Präsentationen verschiedener Verlage erhalten Sie
Gelegenheit, sich über das Aktuelle zu informieren und vor allem – ganz
konkret – beraten zu lassen.
Ich hoffe, dass Sie am Ende dieser Tage mit neuen Ideen, erfüllt von anregenden
Gesprächen und motiviert für ein Lehren mit neuen Medien... ins Wochenende
gehen werden.
Und ich wünsche Ihren Lernenden, dass sie von dem profitieren mögen,
was hier in diesen beiden Tagen gedacht und bedacht wurde.
Nun..., und allen Ihren Kolleginnen und Kollegen – die hier nicht dabei
sein können – wünsche ich, dass Sie Ihnen all das recht nachhaltig
weitertragen, was hier in diesen beiden Tagen gedacht, ausgetauscht und erarbeitet
wurde...
Ich begrüße nun – als Vertreter der Senatsverwaltung – sehr
herzlich Herrn Dr. Thoma und übergebe ihm das Wort.