Vorträge
im Rahmen der Abschlusstagung des Berliner SEMIK-Projekts ForMeL G
am 12. Juni 2003

 

"ForMeL G - neue Medien forcieren eine neue Fortbildungskultur..."

Rückblick auf das Berliner BLK-Modellvorhaben

Dagmar Wilde, Projektleiterin ForMeL G

Das Land Berlin hat vom August 1999 bis zum Juli 2003 am BLK-Programm "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse (SEMIK)" mit dem Projekt "Fortbildungskonzept zur Entwicklung neuer Lernkulturen in der Grundschule unter Einbeziehung neuer Medien im Klassenraum – ForMeL G" teilgenommen.
Im Projekt ForMeL G lagen die Schwerpunkte der fünfjährigen Arbeit unter dem Fokus einer Veränderung der Lernkultur in der Grundschule unter Einbeziehung der neuen Medien in den Unterricht im Bereich der Lehreraus- und –fortbildung und der Schulentwicklung. Sechs Lehrerinnen und Lehrer aus sechs Grundschulen in Spandau, Reinickendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Hohenschönhausen und Friedrichshain-Kreuzberg übernahmen im Schuljahr 1999/2000 die Aufgaben eines "Computer-Multiplikators (CoMu)". Im Laufe der Projektjahre traten weitere Lehrer und Schulen in das Projekt ein, einzelne zogen sich aus der Arbeit zurück. Seit Mitte der Projektlaufzeit arbeiteten neun Multiplikatoren - zum Teil in regionalen Tandems - an der schulinternen und regionalen Umsetzung des Projektziels, dem Aufbau eines Fortbildungsnetzwerks
• das grundschuldidaktisch ausgerichtete Fortbildungen zur Einbeziehung neuer Medien in den Unterricht anbietet,
• das Orientierung und Unterstützung im Hinblick auf die Implementierung veränderter Lehr-Lern-Konzepte, die die Einbeziehung neuer Medien in den Unterricht erfordern, bietet,
• das den kollegialen Austausch über die Einzelschule hinaus, dabei aber schulstandortnah befördert und
an der Entwicklung eines die didaktisch-methodischen Besonderheiten der Grundschule akzentuierenden Qualifizierungsprogramms für Lehrerinnen und Lehrer.

Es brauchte Kraft, Durchhaltevermögen und durchaus auch einiges an Frustrationstoleranz, Entwicklungen zu befördern, längere (Um)Wege zu gehen und trotzdem in Prozessschritte zu vertrauen. Zum Ende des Projekts zeigt sich, dass sich das Engagement für alle Beteiligten gelohnt hat.

 

 

 

Manuskript zum Vortrag

Präsentation als PDF-Datei (1,7 MB)