
Implementation von Informations- und Kommunikationstechnologien in der zweiten Phase der Lehrerausbildung
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen in einer veränderten Ausbildungs- und Unterrichtskultur an ihren Seminaren und Ausbildungsschulen mit den neuen Lehr- und Lernpotentialen moderner Medien vertraut werden.
Im Regionalseminar bildet sich als Folge dieser erweiterten Kommunikationsgewohnheiten eine veränderte Ausbildungskultur heraus, die vermittelt über die jungen Lehrkräfte nachhaltig auf die Gestaltung innerschulischer Lernwelten einwirkt. Im Regionalseminar sollen die systematische Einbeziehung und Beurteilung sowie der praktische Einsatz von Software fester Bestandteil der Ausbildung in allen Fächern werden. Arbeitsorganisation, Sozialbezüge und Denkmethoden der jungen Lernkräfte erfahren einen Wandel.
Die publizistischen Medien - wichtige und verzichtbare, seriöse und marktschreierische, aufklärende und verführende - breiten sich immer weiter aus. Stärker und engmaschiger durchdringen sie alle Lebensbereiche. Schule, die ihrem gesellschaftlichen Auftrag nachkommen will, kommt nicht umhin, jungen Menschen in der Anwendung, in der Beurteilung und in der kritischen Bewertung von Medien – von Print- und elektronischen Medien bis hin zu Multimedia und Internet – Orientierung zu geben. Medienkompetenz ist nicht nur ein Schlagwort. Wird sie mit Inhalt gefüllt, ist sie eine wesentliche Voraussetzung für Selbstbestimmung, Mitgestaltung und Verantwortung in einem demokratischen Gemeinwesen.
Bericht über Erfahrungen im Modellversuch, Diskussion mit den Teilnehmern der Arbeitsgruppe über mögliche Konsequenzen