|
Zur
Musisch-Ästhetischen Erziehung finden sich weniger konkrete Aussagen
in der Fachliteratur, denn eher pädagogisch-didaktische Postulate
zu musisch-ästhetischen Lernprozessen in der Grundschule. Diese verorten
sich vor allem im Rahmen neuerer Ansätze zum Lernen und zur Lernkultur
in der Grundschule heute (veränderte Sozialisationsbedingungen der
Kinder, Erziehungsleistungen der Familie...).
Über Ziele und Inhalte der Musisch-Ästhetischen Erziehung besteht
nach wie vor z. T. wenig Klarheit: MÄERZ intendiert ein erfahrungsbezogenes,
handlungsorientiertes und verweilendes Lernen im Spannungsverhältnis
zwischen sinnlicher Erfahrung und ästhetischer Erkenntnis. (Mit der
Musischen Erziehung der Nachkriegszeit oder auch mit der Ästhetischen
Erziehung im Sinne des Kunstunterrichts ist sie nicht gleichzusetzen.)
MÄERZ wird als Lernen des ästhetischen Wahrnehmens von all dem
und Reagierens auf all das verstanden, was wir durch unsere Sinne wahrnehmen.
Ziele sind die Ausbildung der Fähigkeit, das Wahrnehmen und Gestalten
der eigenen Umwelt zu genießen, zu kritisieren, zu verändern,
die Erweiterung des Verständnisses gesellschaftlicher Bedingungen
und Wirkungen ästhetischer Phänomene sowie die Stärkung
der Ich-Identität durch Sensibilisierung der Wahrnehmung.
Allgemeine Ziele Musisch-Ästhetischer Erziehung sind z. B. die Erkenntnis,
dass alle Phänomene der Umwelt ästhetische Qualitäten haben,
die Ausbildung der Fähigkeit, ästhetische Qualitäten in
der Umwelt zu identifizieren, zu erfahren, zu analysieren sowie begründet
zu beurteilen. (Vgl. Aissen-Crewett: Musisch-Ästhetische Erziehung
in der Grundschule. Grundschule 7-8/1987 (S. 29ff.) und 9/1987(S. 38ff.)
Paradigmen
Musisch-Ästhetischer Lernprozesse - Erfahrungsbezug, Handlungsorientierung,
Lernen mit allen Sinnen - sind jedoch keinesfalls i. S. einer Polarisierung
von Ästhetischer Erfahrung und Kognition zu verstehen. "Musisch-Ästhetische
Erziehung ist kein Plädoyer für falsche Spontaneität und
Subjektivität, keine Brandrede gegen Rationalität und kognitive
Erkenntnis. Sinnlichkeit und Ratio gehören, mit ihrem jeweiligen
Eigenwert, zusammen. (...) ohne die Fähigkeit zum Analysieren, Konzeptualisieren
und Evaluieren können die Botschaften der Sinne nicht erschlossen
werden." (A.a.O. S. 35.)
zurück
nach oben
|
Inhalte
und Ziele Musisch-Ästhetischer Erziehung
|
|
MÄERZ
versteht sich gleichermaßen lernbereichsübergeifend und lernbereichsintegrierend,
fokussiert ästhetische Zugangsweisen in allen Lernbereichen des VU
- nicht nur in den Lernbereichen Kunst, Musik, Sport. Somit kann es keinesfalls
um eine Installierung eines neuen Lernbereichs gehen, der gar die drei
Lernbereiche Kunst, Musik, Sport zu einem zusammenführen wollte!
Somit kann es aber auch nicht um eine "Anreicherung" der Lernbereiche
Deutsch, Sachkunde oder Mathematik um musisch-ästhetische Aktivitäten
gehen: Musisch-Ästhetische Erziehung darf weder als Addition mehrerer
Bezugsfächer noch als methodisches Anhängsel ("Nun singen
wir zum Thema ein Lied oder malen noch ein Bild...") konterkariert
werden.
MÄERZ nimmt vielmehr die generelle Bedeutung ästhetischer Erziehung
für die allgemeine Bildung des Grundschulkindes in den Blick. Der
Stellenwert, die Chancen und die Möglichkeiten ästhetischen
Lernens für alle Lernvorgänge rücken damit stärker
in Bewusstsein. Thematisch integrierte Vorhaben sind dann sinnvoll, wenn
Kinder auf Grund der verschiedenartigen Aneignungs- und Gestaltungsformen
vielseitige Erkenntnisse gewinnen können.
Eine Isolierung des Lernbereichs MÄERZ - ohne Bezug zu sprachlichen
Vermittlungsprozessen und Sachinhalten (Interdependenz von Sach- und Sprachlernen
im VU) ist nicht möglich.
zurück
nach oben
|
MÄERZ
ist lernbereichsübergreifend und lernbereichsintegrierend
|
|
Eine
vielfältige, lernbereichsübergreifende Musisch-Ästhetische
Erziehung bietet Voraussetzungen, die mannigfaltigen Möglichkeiten
des Ausdrucks und der Wahrnehmung zu erfahren und Welt zu gestalten. Ihr
zentrales Anliegen besteht darin, die Wahrnehmungsfähigkeit, Empfindungsfähigkeit
und Ausdrucksfähigkeit der Lernenden über das bloß Nützliche,
instrumentell Verwertbare hinaus zu entfalten. Erleben - Erfahren - Verstehen
im Vorgang sinnlicher Erkenntnis sind essentielles Vorgehensprinzip Musisch-Ästhetischer
Erziehung. Dabei ist z. B. die Begegnung mit künstlerischen Werken
wie auch Verhalten in der Alltagspraxis gleichermaßen Inhalt.
Das
lernbereichsübergreifende Prinzip erst ermöglicht das Erfassen
von Zusammenhängen (u. zw. auch Zusammenhängen der Teilbereiche
eines Lernbereichs). Hierbei ist das ganzheitliche Denken der Kinder in
besonderem Maße zu berücksichtigen. Sprache und Spiel sind
als verbindende Gegenstandsbereiche konstitutiv für die Vermittlung
elementarer Erfahrungen des Ästhetischen.
zurück
nach oben
|
Relevanz
der MÄERZ im VU
|
|
Die
ästhetische Erziehung ist integrative Klammer (Bestandteil) einzelner
Lernbereiche und manifestiert sich hauptsächlich an übergeordneten
Themenkomplexen. Sie strebt eine Vervollkommnung der sinnlichen Erfahrung
im erkennenden Handeln an. (Vgl. Matthies/Polzin/Schmitt: Ästhetische
Erziehung in der Grundschule. Frankfurt/M. 1987.)
Kennzeichen
der Arbeitsweisen im Lernbereich MÄERZ - gleichermaßen charakteristische
Arbeitsweisen des vorfachlichen Unterrichts - sind:
-
Orientierung
am Kind, seinen Interessen, Bedürfnissen und individuellen Erfahrungen,
-
Berücksichtigung
der Ganzheitlichkeit aller Lern- und Erfahrungsprozesse (motorisch,
ästhetisch, emotional, kognitiv, sozial),
-
Betonung
elementarer Wahrnehmungserfahrungen (vor allem im taktilen, kinästhetischen,
vestibulären Bereich) als Basis jeglichen Lernens,
-
Einbeziehung
spezifischer Verfahren und Medien, die einen kreativen Umgang erlauben
und die Selbsttätigkeit der Kinder anregen,
-
Einräumen
eines hohen Maßes an Selbsttätigkeit und Selbstbestimmung
im Unterricht, Herausfordern der Eigeninitiative der Kinder,
-
Erlebnisorientiertheit
der angebotenen Lernsituationen,
-
Bevorzugung
von Unterrichtsformen, die Differenzierung und Individualisierung
erlauben.
zurück
nach oben
|
Inhalte/Verfahren
Musisch-Ästhetischer Erziehung im Rahmen des VU
|
|
Der
Lernbereich MÄERZ existiert in der 1. Ausbildungsphase in Kombination
mit den Lernbereichen Deutsch, Sachkunde oder Mathematik. Eine Abstimmung
der Ausbildungsinhalte der 1. Phase mit den Lernbereichen der Grundschule
ist nicht erkennbar: Ein Lernbereich MÄERZ existiert in der Stundentafel
der Berliner Grundschule nicht. Inhaltsfelder Musisch-Ästhetischer
Erziehung lassen sich jedoch allen Lernbereichen des VU - vor allem aber
den Lernbereichen Deutsch und Sachkunde (Bilderbuchprojekt, Zirkus, Spielplatz...)
- zuordnen.
zurück
nach oben
|
Ausbildung
I. Phase
|
|
Die
2. Phase der Lehrerausbildung muss an die Studiengänge der 1. Phase
anknüpfen. Gem. LBiG müssen LA ihre Lernbereiche erkennbar in
der 2. Phase wiederfinden, Prüfungsstunden im 2. Staatsexamen eindeutig
einem studierten Lernbereich zugeordnet werden.
Da bislang eindeutige Rahmenplanaussagen zum vorfachlichen Unterricht
fehlen, VU nie als Unterrichtskonzept in den RPL formuliert wurde, findet
sich derzeit keine Legitimation, MÄERZ - als allgemeines Prinzip
- in die Kernbereiche des VU (Deutsch, Sachkunde) zu integrieren. Aus
diesem Grund wurden Ende 1996 Fachseminare mit den Lernbereichskombinationen
Deutsch/MÄERZ, Mathematik/MÄERZ und Sachkunde/MÄERZ eingerichtet.
zurück
nach oben
|
Ausbildung
II. Phase
|
|
Die
Ausbildung im Lernbereich MÄERZ beinhaltet lernbereichsintegrierende
(Kunst, Musik, Sport), lernbereichsübergreifende (MÄERZ/D -
SK - M) und fachliche Inhalte (Kunst, Musik, Sport). Vorfachlicher Unterricht
sieht keinen Fachunterricht vor, hierin liegt für MÄERZ eine
günstige Voraussetzung für das dem Ansatz implizite lernbereichsübergreifende
und -integrierende Arbeiten. Die Berliner Grundschule kennt keinen Musisch-Ästhetischen
Lernbereich. Die Gefahr, dass das fach- bzw. lernbereichspezifische Lernen
vernachlässigt wird, da - zumindest explizit - keine Rahmenplanaussagen
zu diesem Lernbereich existieren, ist nicht zu übersehen. Eine Tradierung
bzw. Renaissance eines Gesamtunterrichts unter Vernachlässigung fachlicher
Inhaltsbereiche, fachspezifischer Methoden und lernbereichsspezifischer
Vermittlungsprozesse wäre die Folge.
Eine
Integration - z. B. von Kunst- und Deutschunterricht - ist dann sinnvoll,
wenn jeder Lernbereich in seiner Eigengesetzlichkeit gesehen wird. Ästhetische
Gestaltungsprinzipien und fachorientierte Arbeitsweisen unterscheiden
sich, die Lernwege haben aber viele Gemeinsamkeiten.
Eine
isolierte Ausbildung im Lernbereich MÄERZ - ohne Bezug zu Sprache
und Sache - ist nicht möglich. Alle Fachseminare müssen per
se drei Kernbereiche des VU (Sache - Sprache - MÄERZ) in unterschiedlicher
Intensität bei der Fachseminararbeit mitdenken. Trotzdem sind zwei
Lernbereiche als Ausbildungsbereiche - entsprechend der Studieninhalte
der 1. Phase - mit Priorität anzubieten.
Eine grundlegende Aneignung und Weiterentwicklung fachlicher und pädagogischer
Kompetenzen in einem dergestalt kombinierten Lernbereich erfordert Schwerpunktsetzungen
im Rahmen der Ausbildung im VU!
zurück
nach oben
|
Ausbildung
im Lernbereich MÄERZ in Schule und Fachseminar
|
|
Auch
MÄERZ basiert immer auf Rahmenplaninhalten und -zielen. Ein potenzielles
Missverständnis gilt es zu beachten: Es geht nicht um eine Integration
dreier Lernbereiche/Fächer in einem "Groß-Lernbereich",
vielmehr um Beiträge der jeweiligen Lernbereiche/Fächer zur
MÄERZ im Rahmen eines lernbereichsübergreifenden und lernbereichsintegrierenden
Unterrichts.
Es gilt, eine Passung mit dem Konzept der Ausbildung in zwei Lernbereichen
des VU herzustellen. In Ausbildung und Unterricht müssen Verbindungen
zu den in der Stundentafel existierenden Lernbereichen rahmenplanadäquat
hergestellt werden.
Ziel
der Ausbildung im Lernbereich MÄERZ muss in der 2. Phase sein, dass
Lehrer/innen als zukünftige Klassenlehrer/innen - vor allem in den
Klassen 1./2. - fachlich-didaktisch befähigt sind, drei musisch-ästhetische
Lernbereiche (Kunst - Musik - Sport) zu unterrichten, andernteils befähigt
sind, die lernbereichsintegrierende Konzeption Musisch-Ästhetischer
Erziehung zu realisieren. In diesem Sinn gilt es, pädagogische und
fachlich-didaktische Kompetenzen im Lernbereich MÄERZ zu vermitteln.
(Schwerpunktsetzungen sind hier auf Grund der beschränkten Ausbildungszeit
und der gleichrangigen Ausbildung in zwei Lernbereichen notwendig.)
zurück
nach oben
|
Rahmenpläne
und Stundentafel
|
|
Der
Gegenstandsbereich der MÄERZ ist - im Gegensatz zum Gegenstandsbereich
des Sachunterrichts - weder im Rahmenplan noch in der Stundentafel vertreten.
Vielmehr sind hier jeweils die Lernbereiche Kunst, Musik und Sport aufgeführt.
Seitens der Lehreranwärter/innen sind jedoch für musisch-ästhetische
Lernbereiche konstitutive Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse
(bildnerische Techniken, Lieder- und Spielerepertoire etc.) nur bedingt
vorauszusetzen bzw. nur individuell vorhanden. Aus einem breit gefächerten,
von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich akzentuierten, z. T. eher
diffusen Studienangebot lassen sich keine Inhalte/Verfahren ableiten,
die allen Studierenden dieses Lernbereichs verbindlich begegnet wären.
zurück
nach oben
|
Voraussetzungen
der LA - Bedingungen in Schule und Fachseminar
|
|
Somit
lässt sich für Lehreranwärter/innen jeweils nur ein Lernbereich
(D, M, SK) unterrichtlich eindeutig zuzuordnen, während für
die Ausbildung im Lernbereich MÄERZ für den Unterrichtseinsatz
vorrangig die Lernbereiche Kunst oder Musik in Frage kommen. Die unterrichtliche
Zuordnung muss hier auf Grundlage persönlicher Voraussetzungen der
Lehreranwärter/innen (Studienschwerpunkte der 1. Phase, fachspezifische
Kompetenzen), unter Berücksichtigung schulischer Bedingungen und
fachlicher Kompetenzen der anleitenden Lehrer/innen erfolgen.
zurück
nach oben
|
Organisation
des Ausbildungsunterrichts
|
|
Der
Musisch-Ästhetische Bezugs-Lernbereich sollte nicht ausgegliedert
sein.
LA müssen bei einer Unterrichtsverpflichtung im Umfang von 10 (+
2) Stunden (max. 5 selbstständig im VU) eine Anleitung erfahren,
die gewährleistet, dass der jeweilige Kernbereich (D/M/SK) und mindestens
jeweils einer der musisch-ästhetischen Lernbereiche (BK, MU / unter
besonderen Umständen auch SP) in der Hand der anleitenden Lehrer/innen
liegen. Nur so lassen sich im Sinne von MÄERZ sinnvolle Umsetzungen
denken. Eine Festlegung auf ca. 3 Std. im Kernbereich D/M/SK in Kombination
mit der festen Zuordnung zu Kunst oder Musik (oder Sport) in einer weiteren
Klasse verengt im musisch-ästhetischen Sinne. Dies würde gleichermaßen
dem fachlichen Anspruch der genannten Lernbereiche nicht gerecht.
zurück
nach oben
|
Ausbildungsklasse
|
|
Stundenverteilung
und Kompetenz der anleitenden Lehrer/innen sollten eine Anleitung in beiden
Lernbereichen ermöglichen.
Da derzeit im Berliner Schuldienst kaum Lehrer/innen mit einer Ausbildung
im Lernbereich MÄERZ existieren dürften, kommen für den
Kreis der anleitenden Lehrer/innen Kolleginnen und Kollegen in Betracht,
die sowohl über eine Fakultas oder Fachkompetenz (Neigungsfach) im
jeweiligen Kernbereich (D, M, SK) als auch in einem der Bezugs-Lernbereiche
der MÄERZ (Kunst oder Musik) verfügen.
zurück
nach oben
|
anleitende
Lehrer/innen
|
|
Lehreranwärter/innen
mit dem Lernbereich MÄERZ sind nicht selbstverständlich mit
grundlegenden Inhalten und Verfahren des Faches Musik und/oder Kunst vertraut,
da sie an den Hochschulen weder eine fachliche noch eine didaktisch-methodische
Ausbildung in Musik und/oder Kunst (oder gar Sport) erfahren haben. (An
Hochschulen anderer Bundesländer ausgebildete LA bringen hier nochmals
andere Voraussetzungen mit; dies sind Einzelfälle, individuelle Lösungen
sind dann erforderlich.)
Die Zuordnung zu einem (oder im Ausbildungszeitraum ggf. auch mehreren)
Bezugslernbereich(en) muss spezifische Voraussetzungen der jeweiligen
LA (Schwerpunktbildung im Studium, persönliche Stärken im Bereich
Kunst oder Musik) berücksichtigen.
zurück
nach oben
|
Voraussetzungen
LA
|
|
Die
Ausbildung im vorfachlichen Unterricht sieht im Ausbildungszeitraum Unterricht
in zwei Lernbereichen vor. Aufgrund fehlender Kompatibilität zur
Stundentafel der Berliner Grundschule entsteht im Fall der Lehreranwärter/innen
mit dem zweiten Lernbereich MÄERZ Irritation.
Keinesfalls ist für LA mit dem Lernbereich MÄERZ eine anteilige
Verteilung der Unterrichtsverpflichtung auf 3 Lernbereiche (Deutsch, Kunst,
Musik) über den gesamten Ausbildungszeitraum anzustreben. Dies würde
gleichermaßen dem fachlichen Anspruch der genannten Lernbereiche
als auch den Ausbildungsanforderungen im vorfachlichen Unterricht nicht
gerecht.
LA
unterrichten im Ausbildungszeitraum im VU in beiden Lernbereichen max.
5 Std. selbstständig. das bedeutet nicht, dass im gesamten Ausbildungszeitraum
eine ausgewogene Verteilung des Ausbildungsunterrichts auf beide Lernbereiche
existieren sollte. Das bedeutet nicht, dass in jedem Semester, in jeder
Unterrichtswoche eine gleichmäßige Gewichtung existieren muss.
(Hier unterscheidet sich der Einsatz der LA mit dem Lernbereich MÄERZ
nicht vom Einsatz der LA mit dem Lernbereich Sachkunde
)
Durchaus möglich allerdings ist ein Wechsel des Musisch-Ästhetischen
Lernbereichs (epochale Zuordnung zum Lernbereich Kunst für ein Halbjahr,
zum Lernbereich Musik im nächsten Halbjahr), durchaus möglich
ist eine flexible Zuordnung (phasenweise Akzentuierung des Lernbereichs
Kunst, des Lernbereichs Musik - integriert in lernbereichsübergreifende
Unterrichtseinheiten - in Absprache mit der anleitenden Lehrerin).
U.
U. könnte es sich anbieten - ggf. über variable Zeiträume
- Hospitationsstunden in Bezugslernbereichen (Musik, Kunst) gleichfalls
bei fachkompetenten Lehrer/innen in Klassenstufen 1 - 4 durchzuführen,
auch wenn LA in der jeweiligen Lerngruppe nicht selbstständig unterrichten.
(Z. B. könnte eine LA mit dem Neigungsschwerpunkt Kunst im Musikunterricht
der eigenen/der Parallelklasse bei einer Fachkollegin hospitieren.)
zurück
nach oben
|
Unterrichtsverteilung
|