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Dagmar
Wilde SS 00 / FUB 12413 S
"Planung
von Unterrichtssequenzen zum Texte verfassen in der Grundschule"
Journalschreiben als seminarbegleitende
Tätigkeit
Journal
der Gruppe 6: Schreiben zu Märchen
Sabine
Albers, Tanja Bescar, Katrin Otto, Julia Winterstein
Journal
zum 21.05.2000
Als
Thema für unsere Unterrichtssequenz haben wir "Märchen" ausgewählt.
Den
Vorteil, Märchen als Schreibanlässe zu verwenden, sehen wir
darin, dass sie bei den meisten Kindern sehr beliebt sind. Wir erhoffen
uns durch die Verwendung von Märchen eine größere Motivation
der Kinder.
Unsere
erste Überlegung war, ob wir ursprüngliche oder moderne Märchen
verwenden wollen. Wir haben uns für die "alten" Märchen entschieden,
da von ihnen, unserer Meinung nach, eine ganz besondere Faszination ausgeht.
Zum
konkreten Unterrichtsablauf haben wir uns folgende Gedanken gemacht:
Wir
wählen ein Märchen aus (wahrscheinlich von Hans Christian Andersen),
welches wir intensiv mit den Kindern behandeln. Dabei versuchen wir lernbereichsübergreifend
zu arbeiten (z.B. Märchenillustrationen im Kunstunterricht).
Nach
der intensiven Auseinandersetzung mit dem Märchen, sollen es die
Kinder umschreiben. Dabei ist es uns wichtig, dass wir den Kindern mehrere
Varianten anbieten, differenziert nach Interessen und Leistungen.
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Journal
vom 19.06.00
hier die Fragen aus dem Plenum in der
letzten Sitzung (Gruppe 6, Thema: Märchen).
Welche Art von Märchen
(Kunstmärchen, Volksmärchen, moderne Märchen)?
"wir
haben uns gegen die modernen Märchen entschieden, die Gründe
dafür haben wir bereits in der letzten Mail aufgeführt. das
Märchen, welches wir ausgewählt haben ist eins von Hans Christian
Andersen (die Prinzessin auf der Erbse). Dieses Märchen haben wir
aber aus didaktischen Gründen ausgewählt und nicht unter dem
Aspekt, ob wir ein Volksmärchen, oder ein Kunstmärchen verwenden
wollen."
Sollen eigene Märchen
verfasst werden?
"wir
haben uns überlegt, dass die Kinder das Märchen umschreiben
sollen, dabei wollen wir ihnen mehrere alternativen anbieten. das verfassen
eines eigenen Märchens halten wir für sehr schwierig."
Mögen Kinder Märchen?
"aus
Erfahrungen, die wir in unserer geringen Praxisbegegnung sammeln konnten,
konnten wir feststellen, dass Märchen bei den meisten Kindern sehr
beliebt sind. daher erhoffen wir uns für unsere Unterrichtssequenz
eine hohe Motivation bei den Schülern."
Kennen Kinder überhaupt
noch Märchen?
"wir
denken, dass Kinder auch heutzutage noch Märchen kennen, auch wenn
sie diese wahrscheinlich aus anderen Medien aufgenommen haben als aus
den Buch (Film, Kassette, Comics, Theater)."
Eigene Phantasiegeschichten
der Schüler:
wie wertet man sie aus?
wie präsentieren am Ende?
"diese
Frage war für uns sehr anregend, da wir uns über diesen Aspekt
noch keine Gedanken gemacht haben. Das Problem der Auswertung empfinden
wir immer noch als äußerst schwierig. für die Präsentation
haben wir uns etwas Schönes überlegt (Näheres später).
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Journal
vom 22.06.00
hier
ein kurzer Überblick über unseren derzeitigen Ergebnisstand:
Wir
haben uns für das Märchen "die Prinzessin auf der Erbse" von
Hans Christian Andersen entschieden.
Wir
wollen unsere Unterrichtssequenz in drei große Einheiten gliedern:
1.
Einheit: erste Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Märchen
Für
die erste Hinführung zum Märchen haben wir uns überlegt
der Klasse einen Brief der Erbse vorzulesen, in dem sie von ihrem schrecklichen
Schicksal der letzten Nacht berichtet. Danach wird das Märchen in
einer gemütlichen Atmosphäre mit passenden Requisiten vorgelesen
und die ersten Eindrücke gesammelt. Es folgt ein Rollenspiel, wo
die Schüler das Verhalten der Hauptpersonen nachspielen. Die inhaltliche
Sicherung erfolgt durch die vertiefende Betrachtung der Hauptcharakteristika,
die diese Personen besitzen.
2.
Einheit: Arbeit mit dem Text: Texte verfassen
Den
Schülern werden verschiedene Varianten zum Schreiben des Märchens
gegeben.
3.Einheit:
Vorstellung der Ergebnisse.
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Journal
vom 05.07.2000
Leider müssen wir einige
Änderungen an unsere Einheit vornehmen, da wir es nach längeren
Überlegungen doch für sinnvoll und wichtig erachten, wenn die
Kinder auch etwas über Märchen als Textsorte erfahren (z.B.
Strukturmerkmale) und das Märchen nicht nur als "Mittel zum Zweck"
genutzt wird. Daher
Das finde
ich keineswegs bedauerlich - es zeigt sich doch vielmehr im Prozess, dass
bei zunehmender Problemerkenntnis auch zunehmende Zielklarheit entsteht
- und das hat eben Konsequenzen... (Das war ja übrigens ein Zweck
des Fixierens der Prozesse im Journal...)
haben
wir unsere Einheit jetzt wie folgt aufgebaut:
Grobplanung
der Stundenheit (wir gehen von drei Doppelstunden aus)
erste Sequenz: Hinführung zu der
Textsorte "Märchen" und Erarbeitung der Strukturmerkmale
In der vorherigen Stunde
wurde angekündigt, das die nächste Stunde eine "K-Stunde" wird.
Das bedeutet, dass die Schüler etwas Eßbares mitbringen, das
mit dem Buchstaben "K" beginnen, z.B. Kuchen, Kakao, Kekse und was den
Kindern noch alles einfällt. Der Lehrer bringt ein paar Kerzen mit,
die auf den Tisch gestellt werden (oder besser Teelichter, wegen der Brandgefahr,
sie werden aber als Kerzen tituliert, damit sie in die "K-Stunde" passen),
Teelichter
erzeugen schließlich Kerzenlicht ;))
verdunkelt
den Raum und fordert die Schüler auf sich in einen Kreis zu setzen
(auch passend zur K-Stunde).
Nun
wird eine Kassette angehört ( wahrscheinlich das Märchen "Aschenputtel").
Anschließend folgt ein Gespräch, in dem neben einigen
ich verstehe
die Verbindung zwischen "K" und Aschenputtel noch nicht recht - gibt es
eine?
inhaltlichen
Aspekten geklärt wird, dass es sich bei dieser Textsorte um ein Märchen
handelt.
Nach
dieser Feststellung wird analysiert, woran die Schüler erkannt haben,
dass es sich hierbei um ein Märchen handelt. Das ist der Übergang
zu der Herausarbeitung der Strukturmerkmale des Märchens (vorher
wurde die gekürzte Fassung des Märchens auf Papier ausgeteilt).
Wir
wollen mit den Schülern folgende Strukturmerkmale erarbeiten (in
Anlehnung an den Rahmenplan, 5.Klasse):
Sprachgestalthafte
Kriterien:
-
Einleitungs-und Schlußformel
-
Wiederholung von Sätzen und rhytmisch gestalteten Versen
Inhaltliche
Kriterien:
-
Dreigliedriger Aufbau
-
wunderbares und phantastisches Geschehen
-
stets positives Ende
Besonderheiten
der Figuren:
-Kontrastfiguren
Zur Ergebnissicherung werden
die erarbeiteten Strukturmerkmale auf einem Plakat fixiert und in der
Klasse aufgehängt. Es dient für die folgende Arbeit als Gedächtnisstütze.
und Ergebnispräsentation
( Lernplakate sind Produkte, die die gemeinsame Arbeit dokumentieren...)
zweite Sequenz: Arbeit am Text- Texte
verfassen
Das
Märchen "Die Prinzessin auf der Erbse" wird vom Lehrer vorgelesen.
Danach
wird das Märchen auf Papier ausgeteilt und von einem Schüler
oder von mehreren Schülern nochmals gelesen. Nun werden die Schüler
aufgefordert das Märchen mit den bereits erarbeiteten Strukturmerkmalen
zu vergleichen. Wir erwarten, dass die Schüler (vielleicht auch in
einem argumentativen Gruppengespräch) die Eingangs- und Schlußformel
und das gute Ende als Strukturmerkmale erkennen und gleichzeitig feststellen,
dass dies sehr wenig Strukturmerkmale sind.
Nach
dieser Beobachtung wird mit den Schülern die Schlußfolgerung
erarbeitet, dass nicht jedes Märchen alle Strukturmerkmale aufweist
und auch nicht aufweisen muß. Man kann die Merkmale nicht generalisieren.
Jetzt
wird den Schülern der Schreibanlass gestellt. Die Forderung an den
Text ist, dass die Schüler die inhaltlichen Strukturmerkmale (oder
einige der drei Merkmale) einbeziehen.
Wir
bieten den Schülern drei bis vier Varianten an das Märchen umzuschreiben,
z.B. Vorgeschichte des Prinzen und der Prinzessin, Nachgeschichte (was
passiert nach der Hochzeit, was passiert mit der Erbse?), oder sonstige
Umschreibeideen zu dem Märchen.
das ist alles
überzeugend! Vor allem erzielen Sie damit einen solide entwickelten
Lernertrag...
dritte
Sequenz: Fertigstellung und Präsentation der Erlebnisse
Die
Schüler, die ihre Arbeit fertig haben können den Text illustrieren,
sauber abschreiben oder auf dem Computer abtippen (wir gehen davon aus,
dass Computer vorhanden sind.)
meist der
Fall, evtl. sind Sch aber den Gebrauch in der Schule nicht gewöhnt
- das macht nichts, sie lernen den Umgang rasch oder aktivieren häusliche
Vorerfahrungen (evtl. eine halbe Std. Computernutzung und Regeln für
Umgang mit den schulischen Rechnern einplanen...)
Die
Schüler, die ihren Text noch nicht ganz beendet haben erhalten noch
etwas Zeit (zeitliche Differenzierung). Wenn alle Texte fertig sind setzt
sich die Klasse in einen Stuhlkreis. Die Schüler, die möchten
lesen ihre Texte vor.
Damit
die Ergebnisse "greifbar" sind, werden die Texte und Illustrationen von
der Lehrerin zu einem Märchenbuch gebunden. Das Buch wird dann in
der Klasse ausgestellt.
Wir
hoffen auf baldige Rückmeldung,
Sabine,
Tanja, Katrin & Julia
Wenn ich
nichts übersehen habe, dann vermisse ich noch Phasen der Textüberarbeitung
(inhaltlich und textuell...) evtl. in Partnerarbeit oder kleineren Zwischenplenumsrunden.
Vor der Präsentation müssen die Texte rechtschriftlich redigiert
sein (durch Sch und abschließend noch einmal durch L) - aus den
rechtschriftlichen Aspekten ergeben sich u. U. Unterrichtsinhalte (sog.
didaktische Schleifen parallel zur Märchen-Einheit oder in der Folge)
aus dem Bereich Rechtschreiben.
Sie sind
im Laufe eines produktiven Planungsprozesses zu einer ziemlich realistischen
Planung gelangt. Gratulation :)
Grüße
d.w.
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Seminarergebnis
20.07.2000
Planung einer Unterrichtssequenz
zum Thema MÄRCHEN ALS SCHREIBANLASS
1. Warum
Texte verfassen in der Schule?
Das
Schreiben von Texten verliert in der heutigen Gesellschaft und somit auch
in der Lebenswirklichkeit der Schüler immer mehr an Bedeutung. Der
Grund dafür sind audio-visuelle Medien, wie das Telefon, der Fernseher
oder das Handy, die heutzutage weit verbreitet sind. Deshalb und angesichts
der häufig geforderten Aufsatzpflicht in der Schule ist es wichtig
die Freude der Kinder zu stärken, ihre Schreibfähigkeit zu nutzen
und diese auszubauen.
Es
ist bekannt, dass das Schreiben einen großen Beitrag zur sprachlich-geistigen
Entwicklung der Kinder beiträgt. Im Schreibprozess können sich
unter bewusster Planung und in aller Ruhe die Gedanken entwickeln und
sprachlich gefasst werden. Beim Verfassen von Texten ist die Verwendung
von sprachlichen Mitteln bedeutend. (Nach Bartnitzky, H. (19934):
Sprachunterricht heute. Cornelsen Verlag. Frankfurt/Main. S. 65f.)
Es
werden also sprachliche Fähigkeiten gefördert und ausgebaut,
was sich wiederum auch auf den mündlichen Sprachgebrauch auswirken
kann.
Ein
weiterer Grund, der für das regelmäßige verfassen von
Texten spricht, ist, dass den Textbildungsproblemen von Kindern entgegengewirkt
werden kann. Häufige Probleme die auftreten sind zum Beispiel das
Abgrenzen von Texten, die häufige Verwendung gleicher Wörter
oder wenig detaillierte Formen des Erzählens und Beschreibens.
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2. Sachanalyse
zum Thema "Märchen"
2.1 Definition
Das Märchen ist eine
Textsorte, die zu der literarischen Gattung der Epik, genauer der Kurzepik,
gehört. Es ist eine fantastische Erzählung, die nicht an Ort
und Zeit gebunden ist. Das Märchen lässt sich in Volks- und
Kunstmärchen gliedern.
2.2 Wortgeschichte
Die deutschen Wörter
"Märchen" und "Märlein" sind Verkleinerungsformen zu "Mär"
und stammen von dem mittelhochdeutschen Wort "maere" (= Kunde, Bericht,
Erzählung, Gerücht). "Mär" bezeichnet also ursprünglich
eine kurze Erzählung. Wie alle Verkleinerungsformen unterlag es einer
Bedeutungsverschlechterung. Der Begriff wurde früher auf unwahre
Geschichten angewandt (z.B. Lügenmaere oder Tandmaere). Eine Gegenbewegung
setzte im 18. Jahrhundert ein, als unter französischem Einfluss Feenmärchen
und Geschichten aus 1001 Nacht in "Mode" kamen. Im 19. Jahrhundert wurde
das Prestige der Märchen durch den Erfolg der Sammlungen der Gebrüder
Grimm ("Kinder- und Hausmärchen", zwei Bände 1812 und 1815 veröffentlicht),
die Dichtung der deutschen Romantiker und Hans-Christian Andersen ("Märchen
und Erzählungen für Kinder", 1835 veröffentlicht) weiter
verstärkt. Heute bezeichnen die Begriffe "Volksmärchen" und
"Kunstmärchen" wertungsfrei bestimmte Erzählgattungen.
2.3 Merkmale des Märchens
Folgende
Merkmale sind nach Lüthi charakteristisch für Märchen (aus:
Braak, I: Poetik in Stichworten):
-
Eindimensionalität
(das "Diesseitige" und das "Jenseitige" begegnen sich ganz selbstverständlich
in einer Dimension)
-
Flächenhaftigkeit
(die Märchengestalten sind ohne Innenwelt dargestellt, sie sind
nicht als Individuen, sondern als Typen gestaltet)
-
Abstrakter
Stil (Technik der bloßen Benennung, feste Formeln)
-
Isolation
und Altverbundenheit (Märchenfiguren sind isoliert - z.B. Trennung
von der Familie -, trotzdem fügen sie sich in ein harmonisches
Zusammenspiel)
-
Entwicklung
und Welthaftigkeit
Weitere
Merkmale des Märchens sind:
-
dreigliedriger
Aufbau: Ausgangssituation, Mittelstück, Schluss
-
unbestimmte
Zeit- und Ortsangaben
-
starre
Eingangs- und Schlussformeln (Es war einmal...; Und wenn sie nicht
gestorben sind, dann leben sie noch heute.)
-
häufige
Verwendung von Formeln (fest geprägte Anfänge und Schlüsse,
Verse, Wiederholungen, Zahlenformeln)
-
Kontrasttechnik
(die Figuren schneiden sich stark in gut/böse, schön/hässlich)
-
Eigenschaften
werden in Form von Handlungen ausgedrückt, Beziehungen in Form
von Gaben (indirekte Charakterisierung)
2.4 Strukturmerkmale des Märchens
(nach Lüthi)
1. Handlungsablauf
-
Kernvorgänge
des Märchengeschehens sind Probleme und ihre Bewältigung.
-
Die
Ausgangslage ist gekennzeichnet durch einen Mangel oder eine Notlage,
durch eine Aufgabe, ein Bedürfnis oder andere Schwierigkeiten,
deren Bewältigung dann dargestellt wird.
-
Ein
Charakteristikum des Märchens ist der gute Ausgang.
-
Viele
Märchen sind zweiteilig, d.h. nach der Lösung wird der Held/die
Heldin des "Preises" beraubt oder gerät in eine erneute Notlage.
-
Inhaltlich
kommen die wesentlichen menschlichen Verhaltensweisen zur Darstellung:
Kampf, stellen und lösen von Aufgaben, Schädigung und Heilung,
Mord, Befreiung und Rettung, Vermählung, Berührung mit "jenseitigen"
Mächten.
2. Personal
und Requisiten
-
Hauptträger
der Handlung sind Held/Heldin und ihre Gegner.
-
Charakteristische
Figuren sind der Auftraggeber, Helfer des Helden, der Held, Kontrastgestalten
(Schwestern, Neider - "Unhelden") und die geretteten, befreiten, erlösten
Figuren.
-
Alle
wichtigen Figuren sind auf den Helden bezogen.
-
Hauptrequisiten
sind zauberhafte Dinge (z.B. Zauberflöte oder Lebenswasser) und
Gaben des Helden.
3. Darstellungsart
/ Stil
-
Knappe
Benennung der Figuren und Requisiten (s. Merkmale nach Lüthi).
-
Die
Beschreibung der Innenwelt der Figuren oder der Umwelt ist selten
(s. Merkmale nach Lüthi).
-
Es
besteht eine Vorliebe für alles klar ausgeprägte, reine
Farben, Metalle und Mineralien, Kontraste, Formeln, Gaben und Aufgaben,
Lohn und Strafe sowie Verbote
2.6 Der Autor
(nach:
Meyers Lexikonredaktion, Hrsg. (19924): Meyers großes
Taschenlexikon in 24 Bänden. Band 1 A-Anj. B.I.-Taschenbuchverlag.
Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich. S.289) (Sahr, M. (1999): Andersen
lesen - Andersen Märchen für Schüler von Heute. Schneider
Verlag. Baltmannsweiler.))
Der
Autor Hans-Christian Andersen wurde am 02.04.1805 in Odense (Dänemark)
als Sohn eines armen Schuhmachers geboren und verstarb am 04.08.1875 in
Kopenhagen. Ursprünglich wollte Andersen Sänger und Tänzer
werden; dem Dänenkönig Friedrich IV fiel jedoch seine schriftstellerische
Begabung auf.
1822
besucht Andersen eine Lateinschule und 1828 studiert er an der Universität.
Er reist viel durch Deutschland, Frankreich und Italien.
1829
wird sein erstes Märchen "Die Schneekönigin" veröffentlicht.
Insgesamt hat Hans-Christian Andersen etwas 168 Märchen verfasst.
Zu den wohl bekanntesten gehören u.a. "Däumelinchen", "Des Kaisers
neue Kleider", "Das hässliche Entlein", "Der standhafte Zinnsoldat",
"Die kleine Seejungfrau" und "Die Prinzessin auf der Erbse".
Das
Erfolgsgeheimnis von Andersen-Märchen liegt in der Spannung zwischen
dem "Wie?" der Darstellung (Schreibart, Formenfülle seiner Texte)
und dem "Was?" des Dargestellten (Inhalte mit zumeist autobiographischer
Note und sozialethischem Anliegen).
2.7 Kurze Inhaltsangabe des Märchens
"Die Prinzessin auf der Erbse"
Ein Prinz hat in der ganzen
Welt vergeblich nach einer echten, zu ihm passenden Prinzessin gesucht,
doch er fand keine wahre Prinzessin.
In einer sehr verregneten Nacht steht eine durchnässte junge Frau
vor dem Schlosstor. Sie behauptet eine echte Prinzessin zu sein und bittet
um Einlass. Daraufhin beschließt die alte Königin die Prinzessin
auf ihre "Echtheit" zu prüfen. Sie richtet ein Bett her, in das sie
unter zwanzig Matratzen eine Erbse legt.
Als die Prinzessin am nächsten morgen gefragt wird, wie sie geschlafen
hat, beklagt sie, dass sie sehr schlecht geschlafen habe. Damit war bewiesen,
dass sie königlicher Herkunft war und der Prinz nahm sie zur Frau.
Die Erbse bekam einen Ehrenplatz in der Schatzkammer, wo sie bis zum heutigen
Tag zu sehen ist, falls niemand sie gestohlen hat.
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3. Didaktische
Analyse
3.1 Bezug zum Berliner Rahmenplan
Wie
im Rahmenplan der 5. Klasse aufgeführt, sollen die Kinder zum Thema
"Lesen" (genauer "Erzählende Texte") Interesse an epischen Texten
unterschiedlicher Art entwickeln. Der Schwerpunkt liegt bei den epischen
Kleinformen, wozu unter anderem auch Märchen zählen. Die Lernziele
bestehen darin:
1)
ausgewählte Merkmale epischer Kleinformen erschließen zu können
und
2)
textsortenspezifische Merkmale in Ansätzen in thematischer, sprachlicher
und struktureller Hinsicht zu kennen.
Allgemeine
Lerninhalte des "Lesens" sind:
-
das
erschließende, stille Lesen
-
das
Formulieren von Verständnisfragen und spontaner Eindrücke
-
die
Untersuchung des Inhalts, der Struktur und der sprachlichen Mittel
Die
spezifischen Lerninhalte für Märchen sind:
Wunderbares
und phantastisches Geschehen
Wie
im Rahmenplan der 4. Klasse vorgesehen, soll das Verfassen von Texten
das kindliche Mitteilungsbedürfnis aufgreifen, erhalten und fördern.
Allgemeine
Lernziele zum Texte verfassen sind:
-
Erschließen
subjektiver Beziehungen zur Umwelt
-
Erklären
eigener Gedanken, Gefühle und Einstellungen
-
Bereichern
der Vorstellungswelt
-
Schreibabsichten
erfolgreich verwirklichen
-
Wichtige
Darstellungsmittel zunehmend bewusst einsetzen
-
Erlebnishafte
und unterhaltsame Texte unter Beachtung sprachlicher Mittel gestalten
-
Strukturierte
Aufforderungen verfassen
Dafür
müssen die Schüler die Fähigkeiten besitzen, Texte zu planen,
sie aufzuschreiben und zu überarbeiten.
Lerninhalt:
Verfassen einer Phantasiegeschichte (Märchen)
3.2 Warum
MÄRCHEN als Schreibanlass?
An
das Texte verfassen werden wie bereits erwähnt, besonders in der
heutigen Zeit, hohe Anforderungen und Erwartungen gestellt.
Es
gibt sicherlich eine Fülle von Schreibanlässen, im Folgenden
werden einige Argumente für die Verwendung von Märchen als Schreibanlass
erläutert.
Die
Situation der Märchendidaktik ist stark durch die Märchenforschung
(besonders durch die psychologische) gekennzeichnet. Das Märchen
steht in einem kontinuierlichen Wechsel zwischen Ablehnung und Zuwendung.
Die Situation ist gekennzeichnet durch die grundsätzliche Frage:
"Sind Märchen Erziehungshilfe" (diese Meinung vertritt z.B. Bettelheim
"Kinder brauchen Märchen") oder Gefahr (Gmelin "Böses kommt
aus Märchen")? (Lange, G. u.a. (1998): Textarten didaktisch. Eine
Hilfe für den Literaturunterricht. 2.Aufl. Baltmannsweiler)
Nach
Bettelheim ist die Wirkung der Märchen dadurch gegeben, "daß
sie das Unbewußte und das Bewußte, die Phantasie und den Intellekt
ansprechen." Weiterhin sagt er "sie sind darauf aus Freude zu bereiten,..."
(Bettelheim, B. (1977): Kinder brauchen Märchen. Stuttgart. Auflage
unbekannt.)
Diese
Argumente überzeugten uns, dass die Textsorte "Märchen" unsere
Ziele positiv unterstützt.
Durch
die Verwendung von Märchen erhoffen wir uns zunächst eine positive
Grundeinstellung der Kinder, da Märchen bei vielen Kindern (immer
noch) sehr beleibt sind. Außerdem ist der Aspekt der Phantasieanregung
und die Förderung der Vorstellungskraft von großer Bedeutung
für das Texte verfassen, denn zum Schreiben braucht man Phantasie.
Ein
weiterer wichtiger Faktor ist das Wunderbare, das Zauberhafte. Die Kinder
können aus der realen Alltagswelt abtauchen und ihren Gefühlen
und Gedanken freien Lauf lassen. Das regt wiederum die Phantasie an, die
wie bereits erwähnt sehr wichtig für das Schreiben ist.
3.3 Lernzielaspekte
des Märchens
-
Märchen
sollen gleichsam absichtslos, um ihrer selbst willen gelesen werden.
Sie sollen die Phantasie und den Intellekt anregen und Freude bereiten.
-
Märchen
sind nicht eindeutig, die Mehrdeutigkeit ist in ihrer Erzählstruktur
sehr stark ausgeprägt. Wer Märchen lesen lernt, lernt exemplarisch
den Umgang mit literarischen Texten überhaupt. Der Umgang mit
Märchen hat also auch eine literarische Bedeutung.
-
Nach
Bettelheim fördern Märchen die Entwicklung einer optimistischen,
auf eigene Verantwortung ruhende Haltung, da die Helden des Märchens
ihre Probleme auf diese Weise lösen und sich die Kinder oft mit
dem Helden identifizieren.
-
Märchen
sind meist kurze Texte mit überdeutlich akzentuierten Kontrastdarstellungen
und mit einer starken emotionalen Besetzung. Märchen bilden häufig
für Kinder eine erste wichtige Brücke in die Literatur!
-
Märchen
spiegeln oft auch gesellschaftliche und soziale Strukturen wieder
(auch wenn dies nicht der ursprüngliche Sinn des Märchen-Erzählens
war).
- Im Unterricht
kann man sie zur Auseinandersetzung mit kritischen Fragestellungen benutzen.
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4. Die
Unterrichtseinheit mit didaktisch-methodischer Begründung
Die
Unterrichtseinheit ist für ein fünftes Schuljahr geplant. Das
Thema ist die epische Kleinform - Märchen. Der inhaltliche Schwerpunkt
der gewählten Einheit liegt auf zwei Teilbereichen. Zum einen auf
der Erarbeitung der charakteristischen Strukturmerkmale des Märchens
und zum anderen auf der Arbeit mit dem Text. Hierbei geht es uns um das
"Umschreiben" und "Neu-Verfassen" eines Märchentextes. Für die
Umsetzung planen wir sechs bis acht Unterrichtsstunden ein, wobei auch
Doppelstunden einzuplanen sind.
Im
Folgenden wollen wir die Grobplanung der Einheit umreißen.
Erste Sequenz: Hinführung
zu der Textsorte "Märchen" und Erarbeitung ausgewählter Strukturmerkmale
In der vorherigen Stunde
wurde angekündigt, dass die nächste Stunde eine "K-Stunde" sein
wird. Dies bedeutet, dass die Schüler etwas essbares mitbringen,
das mit dem Buchstaben "K" beginnt, z.B. Kuchen, Kekse und Kakao. Sie
können natürlich auch noch andere Dinge mitbringen (z.B. ein
Kissen oder ein Kuscheltier). Die Schüler kennen diese Art von Stunde
und sind durch ihre Ankündigung schon motiviert. Der Lehrer bringt
Kerzen (Teelichter) mit und verdunkelt den Raum zur Schaffung einer gemütlichen
Atmosphäre. Er fordert die Schüler auf sich in einen Kreis zu
setzen. Nun wird eine Kassette angehört. Wir haben uns für die
Kassette als Einstieg entschieden, da wir hoffen mit diesem Medium die
Motivation der Schüler noch weiter steigern zu können. Bei dem
Hörspiel handelt es sich um das Märchen "Hänsel und Gretel"
(Länge ca. 15 min.). Dieses Märchen wurde ausgewählt, da
wir davon ausgehen, dass es bei den Schülern bekannt ist und daher
als Märchen erkannt wird. Anschließend folgt ein Gespräch,
in dem neben einigen inhaltlichen Aspekten geklärt wird, dass es
sich bei dieser Textsorte um ein Märchen handelt. Nach dieser Feststellung
wird gemeinsam analysiert, woran das Märchen erkannt wurde. Wir hoffen,
dass das eine oder andere Merkmal von den Schülern genannt wird (z.B.
"Im Märchen kommen immer Hexen vor und die sind böse."; "Fangen
immer mit 'Es war einmal...' an."). Das ist der Übergang zu der Herausarbeitung
der Strukturmerkmale des Märchens. Wir wollen mit den Schülern
folgende Strukturmerkmale erarbeiten (in Anlehnung an den Rahmenplan der
fünften Klasse):
Sprachgestaltende Kriterien
Einleitungs-
und Schlussformel
Wiederholung
von Sätzen und rhythmisch gestalteten Versen
Inhaltliche Kriterien
dreigliedriger
Aufbau
wunderbares
und phantastisches Geschehen
stets
positives Ende
Besonderheiten der Figuren
Kontrastfiguren
Hierzu
werden Arbeitsgruppen zu je drei bis vier Schülern gebildet. Jede
Gruppe erhält zur Bearbeitung eines der von uns vorbereiteten Märchen,
entweder "Frau Holle" (s. Anhang 1) oder "Die zertanzten Schuhe" (s. Anhang
2), als Arbeitsbogen. Die Schüler sollen den Text lesen und die Fragen
beantworten. Sie sollen das Herausarbeiten der Merkmale unterstützen.
Anschließend
erfolgt die Auswertung in Form einer Plenumbesprechung. Die Schüler
tragen die Strukturmerkmale zusammen, die sie gefunden haben. Durch den
Lehrer erfolgt die Einführung der Fachbegriffe. Auch Merkmale, die
nicht von uns berücksichtigt wurden, werden bei der Nennung durch
die Schüler aufgegriffen.
Zur
Ergebnissicherung und Präsentation werden die erarbeiteten Strukturmerkmale
auf einem Plakat fixiert und in der Klasse aufgehängt. Dieses dient
für die folgende Arbeit als Gedächtnisstütze. Das Ergebnis
wird zusätzlich von jedem Schüler schriftlich festgehalten.
Zweite Sequenz: Arbeiten am Text -
Texte verfassen
Das
Märchen "Die Prinzessin auf der Erbse" wird vom Lehrer vorgelesen.
Danach wird der Text ausgeteilt und von einem oder mehreren Schülern
nochmals laut vorgelesen. Unsere Beweggründe dieses Märchen
zu wählen sehen wie folgt aus: Das Märchen ist kurz. Diese Kürze
trägt im Gegensatz zu langen Texten zur Motivation bei und kommt
der begrenzten Unterrichtszeit entgegen. Inhaltlich ist es leicht verständlich;
es wird nur eine gewisse Lesefertigkeit und ein geringes Sprachverständnis
gefordert.
Die
Schüler werden nun aufgefordert das Märchen mit den bereits
erarbeiteten Strukturmerkmalen zu vergleichen. Wir erwarten, dass die
Schüler in einem argumentativen Gruppengespräch die Eingangs-
und Schlussformel und das gute Ende als Strukturmerkmale erkennen und
gleichzeitig feststellen, dass dies sehr wenige sind. Nach dieser Beobachtung
werden die Schüler darauf hingewiesen, dass nicht jedes Märchen
alle Strukturmerkmale aufweist und auch nicht aufweisen muss. Man kann
die Merkmale nicht generalisieren.
Nun
wird den Schülern der Schreibanlass gestellt. Die Forderung an ihren
Text ist, dass die Schüler die inhaltlichen Strukturmerkmale mit
einbeziehen.
Durch
die Schwerpunktsetzung auf den "Prinzessinnen-Test" bietet dieses Märchen
vielfältige Möglichkeiten zum Umschreiben bzw. Erweitern, bspw.
durch das Weiterführen des Märchens (was passiert nach der Hochzeit?
/ was passiert mit der Erbse?) oder das Ergänzen um eine Vorgeschichte
(was erlebt die Prinzessin bevor sie zum Schlosstor kommt? / was erlebt
der Prinz auf seinen Reisen?). Einige dieser Möglichkeiten bieten
wir den Schülern als Hilfestellung an lassen ihnen jedoch auch die
Möglichkeit eigene Ideen zu entwickeln.
Dritte
Sequenz: Überarbeitung und Präsentation der Texte
Nach
der Fertigstellung erfolgt die Phase der Textüberarbeitung (inhaltlich,
textuell und rechtschriftlich) in Partnerarbeit oder kleineren Arbeitsgruppen.
Der Lehrer liest abschließend nochmals die Texte durch.
Die
Texte werden nun sauber abgeschrieben, entweder per Hand oder am Computer
(- Wir gehen davon aus, dass Computer vorhanden sind. Hier muss evtl.
ein kleiner Exkurs für die Nutzung des Computers und die Regeln für
die Schulrechner eingeplant werden.). Fertige Arbeiten können noch
illustriert werden.
Sind
alle Arbeiten fertig versammelt sich die Klasse im Stuhlkreis um dort
die Ergebnisse zu präsentieren.
Damit
die Ergebnisse "greifbar" sind, werden die Texte und Illustrationen von
der Lehrerin zu einem Märchenbuch gebunden. Das Buch wird dann in
der Klasse ausgestellt.
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5.
Literaturverzeichnis
Abraham,
U., Beisbart, O., Koß, G., Marenbach, D. (1998): Praxis des Deutschunterrichts
- Arbeitsfelder, Tätigkeiten, Methoden. Auer Verlag GmbH. Donauwörth.
Bartnitzky,
H. (19934): Sprachunterricht heute. Cornelsen Verlag. Frankfurt/Main.
Bettelheim,
B. (1977): Kinder brauchen Märchen. Stuttgart. Auflage unbekannt.
Braak,
I. (o.J.): Poetik in Stichworten. o.V..
Lange,
G., Neumann, K., Ziesenis, W. (1990): Taschenbuch des Deutschunterrichts.
Band 2. Literaturdidaktik. Baltmannsweiler Verlag.
Lange,
G., Neumann, K., Ziesenis, W. (1998_): Textarten didaktisch. Eine Hilfe
für den Literaturuntericht. Baltmannsweiler
Lüthi,
M. (19799): Märchen. Metzler Verlag. Stuttgart.
Meyers
Lexikonredaktion, Hrsg. (19924): Meyers großes Taschenlexikon
in 24 Bänden. Band 1 A-Anj. B.I.-Taschenbuchverlag. Mannheim, Leipzig,
Wien, Zürich.
o.
Hrsg. (1983): Märchen der Gebrüder Grimm. Droemer-Knauer Verlag.
Opie,
Iona und Opie, Peter (1974): Die klassischen Märchen. Moewig Verlag
KG. München.
Praxis
Deutsch (1990): Märchen heute. Heft 103. Friedrich Verlag.
Sahr,
M. (1999): Andersen lesen - Andersen Märchen für Schüler
von Heute. Schneider Verlag. Baltmannsweiler.
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Überblick
über die geplante Unterrichtseinheit (OHP für Plenumspräsentation)
Erste
Sequenz: Hinführung zu der Textsorte "Märchen" und Erarbeitung
ausgewählter Strukturmerkmale
-
"K-Stunde"
verbunden mit dem Hören des Märchens "Hänsel und Gretel"
-
Gespräch:
Um welche Textsorte handelt es sich und woran wurde dies erkannt?
-
Herausarbeitung
der Strukturmerkmale (laut Rahmenplan) in Kleingruppen anhand von
zwei Märchen
-
Auswertung
-
Ergebnissicherung
und Präsentation
Zweite
Sequenz: Arbeiten am Text - Texte verfassen
Dritte
Sequenz: Überarbeitung und Präsentation der Texte
-
Textüberarbeitung
(inhaltlich, textuell und rechtschriftlich) in Partner- oder Kleingruppenarbeit
-
Texte
sauber abschreiben, per Hand oder am Computer; fertige Arbeiten können
illustriert werden
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Ergebnisse
werden im Stuhlkreis vorgestellt
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ENDPRODUKT:
ein durch den Lehrer gebundenes Märchenbuch
Fragestellungen
zu den Märchen (OHP)
FRAGEN
zum Märchen "Frau Holle"
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Wie
fangen die meisten Märchen an?
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Was
gibt es Besonderes an den beiden Hauptfiguren (den Schwestern) zu
beobachten?
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Wie
findest du das Ende des Märchens? Hast du dir schon gedacht,
dass es so endet? Was ist daran typisch für ein Märchen?
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Findest
du in dem Text eine besondere Sprache?
FRAGEN
zum Märchen "Die zertanzten Schuhe"
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Wie
fangen die meisten Märchen an?
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Gibt
es Wiederholungen von Handlungen? Wenn ja, wie viele?
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Wie
findest du das Ende des Märchens? Hast du dir schon gedacht,
dass es so endet? Was ist daran typisch für ein Märchen?
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Gibt
es etwas Außergewöhnliches zu beobachten?
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