Dagmar Wilde • SS 00 / FUB • 12413 S "Planung von Unterrichtssequenzen zum Texte verfassen in der Grundschule" • 12415 S "Texte verfassen im verbundenen Sprachunterricht"


Ergebnisse der Seminar-Evaluation


Ich bedanke mich bei all den Studentinnen und Studenten, die sich Zeit genommen haben, den Feedbackbogen zu bearbeiten und mir zu übermitteln!


Seminarfeedback

1. Ich hatte zum Thema bereits folgende Vorerfahrungen...

...eigentlich keine

...keine, da mein Orientierungspraktikum erst im September stattfindet

...Ich absolvierte vor einigen ein Unterrichtspraktikum, in welchem ich das freie Schreiben in der im Seminar besprochenen Form noch nicht kennenlernte. Meiner Meinung nach war dies ein Defizit im Unterrichtsprozess, da die Schüler reglementiert wurden und Texte nur in ihrem statischen Ablauf akzeptiert wurden. Ich bin vom Seminar sehr angetan, neue methodische Schritte kennengelernt zu haben, den Lehrer als im Sinne mit dem Schüler denkenden und aktiv mitschreibende Person neu zu definieren.

...Im universitären Bereich gar keine. In meiner eigenen Grundschulzeit habe ich leider nur den klassischen Aufsatzunterricht kennen gelernt

...allgemeine Informationen über diesen Teilbereich des DU, einige Teilziele zum Texte verfassen

...Hausarbeit zum Thema "Kreatives Schreiben" im ersten Semester. Ansonsten nur eigene Erfahrungen aus der Schulzeit.

...Nur das Orientierungspraktikum, wobei ich das Glück hatte, verbundenen Sprachunterricht beobachten zu dürfen

...eigentlich gar keine. Vor dem Seminar hatte ich mich noch nicht mit dem Thema verbundener Sprachunterricht beschäftigt.

...Fachdidaktik Deutsch-Hauptseminar (mein Fach ist Germanistik) zum Thema "Aufsatzunterricht", wo von uns StudentInnen im Seminar einiges ausprobiert wurde und einige StudentInnen in der 9. Klasse (Gymnasium/ Wilmersdorf) des Dozenten Stunden durchgeführt und dem Seminar darüber berichtet haben
Ein Thema der mündlichen Examensprüfung in Fachdidaktik Deutsch war "Der Aufsatz im Deutschunterricht" (Klasse 1-10)
Grundschulpraktikum, indem die Kinder in meinem Unterricht Sachtexte verfasst haben (Verknüpfung Sachunterricht - Deutsch)
Unterrichtspraktikum (4 Monate) an einer Gesamtschule in Schweden, in dem ich Deutsch als Fremdsprache unterrichtet habe: mehrere Unterrichtsstunden zum Texte verfassen

2. Mir war im Seminar sehr hilfreich, dass...

...wir das Thema der Gruppenarbeit selbst wählen konnten und der Reader viele Texte beinhaltete

...man alle im Internet nachlesen konnte (keine Organisationsprobleme des Materials, der Inhalte, wenn man einmal fehlte!), Reader

...ich mich mit meinem Referatsthema zur Lernmotivierung mit Alex austauschte. Wir trafen uns häufig und nahmen die Idee der Mails auf. Weiterhin las ich sehr wissenswerte Sachverhalte im Reader - vielen Dank für die großartige Zusammenstellung.

...wir uns in einem großzügig abgesteckten Rahmen selbst organisieren konnten, der Freitag Nachmittag als Gruppenarbeitstermin nicht immer verpflichtend war, und in Form von Reader und learnline eine Fülle von Material zur Verfügung stand, das es nicht verpflichtend zu nutzen galt, sondern je nach Bedarf die Grundlage für verschiedene Arbeiten bildete.

...Literatur in Form vom Reader zur Verfügung stand, Literaturliste, Thema frei wählbar nach Interessenlage, Arbeiten in einer kleineren Gruppe, die ich schon ganz gut kannte - weniger Probleme mit zuverlässigen Aufgabenteilungen (gilt für Montag), schnelles und sehr ausführliches Antworten auf Fragen und Feedbacks auf Mails

...am Anfang die Schreibbiographie angefertigt werden musste: Dadurch war totale Konzentration und Einarbeitung ins Thema gefordert, was sonst nicht immer automatisch am Anfang des Semesters passiert;-).

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...ich mit zwei netten und kompetenten Studentinnen in einer Gruppe gearbeitet habe. Das war meiner Menung nach produktiver, als wenn jeder für sich gearbeitet hätte.

...wir in Arbeitsgruppen die Unterrichtssequenzen geplant haben, per e-mail von Ihnen ständig Rückmeldung zu unseren Planungsüberlegungen erhalten haben und über Ihre Homepage und den bereitgestellten Reader (großes Lob!) uns selbst Anregungen holen konnten

3. Es wäre im Seminar noch wichtig gewesen, dass...

...jede Gruppe noch offener für andere Gruppen gewesen wäre und nicht erst bei der Präsentation eine "Verflechtung" der Themen statt gefunden hätte

...von Ihrer Seite mehr Verbindliches zum Thema zur Verfügung gestellt worden wäre (es war mir ehrlich gesagt zu wenig "Frontalunterricht")

...Es blieb für mich persönlich nichts offen, da sich die Ideen aus dem Reader wunderbar mit den Seminargesprächen zu einem inhaltsreichen Fundus ergänzten

...Hier habe ich nichts hinzuzufügen, außer dass es schön gewesen wäre, wenn wir im Rahmen eines Schulbesuches z.B. eine Schreibwerkstatt hätten kennenlernen können.

...genauere Aufgabenstellung, Endziel mehr eingrenzen, bearbeiten eines zweiten Themas (allerdings das dann auf Kosten der Genauigkeit, aber man hätte Überblick über zwei Bereiche erhalten), regelmäßigere Treffen im Plenum, bei denen nicht nur Zwischenstand besprochen wird, mehr Informationen zum Thema in Form von Referaten bzw. Vorträgen vom Lehrveranstalter, mehr Zeit für Präsentation

...mehr darauf geachtet wird, wie die Gruppen arbeiten und ob die Arbeit gut aufgeteilt ist.

...a) in den Gruppen etwas mehr Teamarbeit stattgefunden hätte. Die Idee der Gruppenarbeit finde ich eigentlich ganz toll, leider sehen einige dies regelrecht als Freifahrtschein.
b) eventuell mehr Austausch zwischen den Gruppen stattgefunden hätte. 20 min sind meist zu kurz um einen richtigen Überblick über das jeweilige Thema zu bekommen.

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...zwischen den unterschiedlichen Arbeitsgruppen ein Austausch entsteht. (Das ist meine persönliche Meinung.) So hätten sich die Gruppen in ihrer Planungsarbeit noch gegenseitig befruchten können. Aber vielleicht hätte das die Seminarteilnehmer - mich eingeschlossen - doch überfordert. Bei einem nächsten Seminar mit StudentInnen, die an diese Arbeitsform schon gewöhnt sind, wäre das sicherlich sehr spannend und bereichernd für alle. Denn der Austausch über die Planungsüberlegungen und -ergebnisse der anderen Gruppen kam doch relativ kurz, da die Gruppen immer nur Ausschnitte ihrer Arbeit präsentieren konnten und nur begrenzt Zeit vorhanden war.

4. Ich empfand es wenig effektiv, wenn...

...wir in Gruppen gearbeitet haben und Sie nicht für Fragen zur Verfügung standen, so verzögerte sich die Arbeit sehr

...in der Präsentation lediglich referiert wurde, ohne allg. Diskussion, praktischen Beitrag, Einbezug der Zuhörer

...die Zeitvorgaben für ein Referat nur 20 Minuten betrugen. Der Inhalt musste dann sehr gerafft werden und dies ist bei den umfangreichen Themen schlecht möglich. Allerdings gab diese Situation wieder Anlass für eine hochflexible Methodik in der Seminargruppe

...Kann leider nicht mit negativer Kritik dienen!

...Zwischenergebnisse vorgestellt wurden, Frageliste von Seminarteilnehmern, denn es ergab in unserer Gruppe nichts Neues

...die Gruppen während der Seminarzeit alleine arbeiten sollten. Man hätte die Zeit besser nutzen können.

...a) zwei Gruppen für ein Thema existierten, eine Gruppe hat es mit der Präsentation dann immer schwerer.
b) Eine kleine Kritik an der Website: Die ausgedruckten Seiten sind bei mir leider mit einem enormen Tintenverbrauch verbunden. Leider weiß ich auch nicht, wie man die Druckereinstellung ändert

...nicht jeder mit der Arbeitsweise zurechtkam (z.B. mit den regelmäßigen Journalen) und auch, dass die Gruppenarbeit innerhalb der Seminarsitzungen nicht immer reibungslos ablief.

...(siehe 3.!) die Gruppen Ausschnitte ihrer Planungsarbeit präsentierten, da man nicht den gesamten Endstehungsprozess nachvollziehen konnte.

5. Mein persönlicher Lernertrag besteht darin, dass...

...ich den Rahmenplan Deutsch näher kenne und ich weiß, dass es schwer ist eine einheitliche Arbeit mit einer 5-köpfigen Gruppe zustande zu bringen

...die Journalerstellung sehr arbeitsintensiv war und die Informationen im Internet + Reader sehr ausführlich zur Nacharbeit sind

...wie schon erwähnt, mich auf die neuen Formen in der Unterrichtsvermittlung beim Texteverfassen sehr freue. Ich lernte den initiierten Schreibprozess in seinen vielfältigen Facetten kennen. Dabei faszinieren mich die Auswahl von individualisierten Textthemen, die prozessimmanente Strukturierung des Schreibunterrichts sowie ein kritischer Blick auf die Durchführung von Schreibkonferenzen, speziell zur emotionalen Betroffenheit der Schüler Spannend empfand ich die Auseinandersetzung mit intrinsischen und extrinsischen Faktoren innerhalb des Schreibprozesses. Dies löste bei mir eine tiefere Auseinandersetzung mit den Bedingungsfaktoren beim Texteverfassen aus. Ich wägte die Faktoren in ihrer Gewichtung ab und ordnete sie schwerpunktmäßig in mein gedankliches Schema zum Schreibprozess ein.

...ich mir im Rahmen unserer Gruppenarbeit ein mir neues Thema angeeignet habe, was wir dann gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet haben. Außerdem kann ich jetzt Attachments verschicken, was ich noch vor diesem Seminar für unmöglich gehalten habe!

...effektiveres und besseres Zusammenarbeiten im Team, mehr Techniken kennengelernt zu haben SS zum Schreiben zu motivieren, bei unterschiedlichen Vorgeschichten und Erwartungen, Ideen entwickelt und kennen gelernt zu Themen anderer Gruppen, neue Arbeitstechniken erlernt bei erstem Dozentenvortrag

...ich jetzt in etwa weiß, was auf mich zukommt, wenn ich eine Unterrichtseinheit planen will: Sachanalyse, didaktische Entscheidung und Reduktion, Ziele, Bedingungen, Methode usw.. Und ich weiß, wo ich nachgucken muss, wenn ich nicht mehr weiter kann. Nicht nur zum Thema Texte verfassen.

...ich einen Überblick über das Bewerten von Texten bekommen habe, gelernt habe, was verbundener Sprachunterricht und eine Schreibkonferenz ist. Eigentlich habe ich von allen Gruppen etwas lernen können

...ich mich umfassend mit verbundenem Sprachunterricht befasst habe und das Prinzip gut verstanden habe. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich aufgrund der erworbenen Kenntnisse jetzt besser als vorher interessante und effektive Stunden nach dem Prinzip des verbundenen Sprachunterrichts planen könnte und das bereits getan habe.

...dass ich mich (positive Nebenerscheinungen des Seminars, die ja aber von Ihnen auch beabsichtigt waren, vielen Dank! J ) ich mich intensiver mit dem Medium Internet intensiver auseinandergesetzt habe, auseinandersetzen musste, und gezwungen war, nach der neuen Rechtschreibung zu schreiben (was mir aber noch nicht ganz gelingt!); dass ich zum ersten Mal mit KommilitonInnen zusammen gearbeitet habe, denen ich in einigen Bereiche einiges voraus hatte (was mir erst allmählich bewusst wurde) und ich dadurch versuchen musste, mich zurückzunehmen und die Gruppe nicht zu dominieren (sonst war es immer so, dass ich erst lernen musste, mich mehr einzubringen, jetzt genau das Gegenteil, das war ganz ungewohnt). An sehr vielen Punkten ist es mir nicht gelungen, weil ich mich immer in eine bestimmte Rolle reingedrängt fühlte oder auch selbst wieder zurückgerutscht bin. In bezug auf das Planen von Unterrichtssequenzen zum Texte verfasssen habe ich viele Anregungen mitnehmen können. Allgemeine Prinzipien eines Unterrichts, der die Schüler zum selbstständigen und selbstbestimmten Arbeiten anregt und anleitet (ohne jedoch in das Extrem der montessorischen Freiarbeit z.B. zu verfallen)sind mir durch Ihre praktischen Anregungen, Denkanstöße klar geworden.

6. Die methodische Gestaltung der Veranstaltungen fand ich dann gelungen, wenn...

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...a) wir im Rahmen unserer Gruppenarbeit vorangekommen sind
b) ich das Gefühl hatte durch unser Plenumsgespräch einen Einblick zu bekommen, was der jeweilige Arbeitsstand der anderen Gruppen ist und sich dadurch mein Gesamtbild zum Texte Verfassen im verbundenen Sprachunterricht vervollständigen konnte.

...Gruppenarbeit gut funktionierte, Teammitglieder zuverlässig arbeiteten, intensiv gearbeitet wurde, Endergebnisse vorgestellt wurden

...ein Gespräch im Plenum stattfand: Erstens ist es interessant, die Ideen und Vorstellungen andrer zu erfahren, zweitens stärkt es das Selbstbewusstsein, wenn man merkt, dass andere genauso planlos sind wie man selbst. Insgesamt auch tolle Seminaratmosphäre!

...die anderen Seminarteilnehmer dazu aufgefordert wurden, Fragen an die anderen Gruppen zu stellen. So konnte man neue Anregungen und schon ein erstes Feedback bekommen.

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...fand ich recht gut gelungen, weil die SeminarteilnehmerInnen sich vieles selbst erarbeiten mussten (was sie später auch tun müssen) und die Dozentin (Sie, Frau Wilde) lenkend und Hilfestellungen gebend sich eher im Hintergrund agierend zurückgehalten hat. Das war aber für den Seminarverlauf effektiver für den Einzelnen/ die Einzelne, als wenn sie alles dominiert und aussschließlich doziert hätte. Das was wir später bei der Unterrichtsplanung und -durchführung beachten müssen, wurde von der Dozentin auch auf der Ebene der Seminarplanung und -durchführung realisiert, wodurch es für uns erfahrbar wurde und Beispiel sein konnte.

...Die methodische Gestaltung der Veranstaltung hätte ich ganz gelungen gefunden, wenn (spontan fällt mir - ehrlich - nichts ein)... die Punkte, die ich oben (vgl. 3. Und 4.) schon angesprochen hatte, realisiert worden wären
Sorry für die Umformulierung Ihres Textes, aber das musste einfach sein.

7. Die Ergebnisse der Seminararbeit hätten noch verdichtet werden können, wenn die Dozentin...

zu Anfang des Semesters...

...genauere Erwartungen formuliert hätte

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...Meiner Meinung nach haben Sie uns zu jedem Zeitpunkt innerhalb des Seminars die besten Voraussetzungen für konstruktives Arbeiten geschaffen. Diese zu nutzen, lag allerdings bei uns selbst.

...Aufgabenstellung klarer gewesen wäre, Gruppenarbeit sich nicht übers ganze Semester hingezogen hätte, mehr Informationen übers Thema gegeben hätte, mehr Beispiele aus Praxis vorgestellt hätte, möglicherweise Einleitung mit Schreibbiographien zu lang

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...doch noch klarer dargestellt hätte, wie die Arbeitserträge hätten ausfallen sollen. Die Arbeitsweise mit dem vorwiegenden Arbeiten in Gruppen und dem raren Feedback im Seminar (außer zum Schluss) war doch noch etwas gewöhnungsbedürftig und anfangs noch nicht klar.

...bestimmte Basistexte aus dem Reader als Pflichtlektüre aufgegeben hätte (allerdings dann kleiner Verstoß gegen den Anspruch der selbstständigen Wissensaneignung der StudentInnen), die dann auch explizit thematisiert worden wären

während des Semesters...

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...kurze Mitteilungen zu den Angeboten auf der Seminar-Homepage gemacht hätte

...s.o

...mehr auf die Arbeitseinteilung in den Gruppen geachtet hätte.

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...noch vehementer auf nicht vollständig erbrachte Anforderungen hingewiesen hätte.

...die StudentInnen dazu verpflichtet hätte, auch ihren KommilitonInnen Einblick in den derzeitigen Stand ihrer Planungsarbeit zu gewähren (günstigste Präsentationsform = ?)

am Ende des Semesters...

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...mehr Zeit für Präsentation

...mehr Zeit zur Präsentation eingeplant hätte. Schade, dass die Überlegungen so kurz abgehandelt werden mussten!

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...mehr Zeit für die Präsentation der Arbeitsergebnisse eingeplant hätte.

...wichtige Prinzipien der Unterrichtsplanung im Bereich Texte verfassen im verbundenen Sprachunterricht problemorientiert anhand der Planungsprozesse und -ergebnisse der StudentInnen noch einmal kurz und konzentriert zusammengefasst hätte (evtl. auch durch die StudentInnen selbst)

8. Die Ergebnisse der Seminararbeit hätten noch verdichtet werden können, wenn ich selbst...

zu Anfang des Semesters...

...genauere Aufgaben gefordert hätte

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...Ohne mich, noch meine Gruppe loben zu wollen, finde ich, dass wir im Verlauf des gesamten Seminars konstruktiv miteinander gearbeitet haben und so auch zum Gelingen des Seminars beigetragen haben

...mehr Informationen über Thema zusammengetragen hätte

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...besser nachgehakt hätte, was die Anforderungen sind.

...gleich voll internetmäßig ausgestattet ins Seminar gegangen wäre

während des Semesters...

...wirklich jede Woche einen Beitrag für die Veröffentlichung im Internet verfasst hätte

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...mir mehr Zeit für Literaturarbeit genommen hätte (war leider auf Grund eines zeitraubenden Praktikums nicht möglich)

...mehr im Plenum hätte sagen können und die Arbeit nicht so ans Ende des Semesters verschoben hätte.

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...noch fleißiger gearbeitet hätte. Dazu mangelte es aber keinesfalls an Interesse, sondern lediglich an Zeit, da ich zu viele Lehrveranstaltungen besucht habe.

...mehr übers Internet mit den Studentinnen meiner Arbeitsgruppe, anderer Arbeitsgruppen und Ihnen in bezug auf die Unterrichtsplanung kommuniziert hätte

am Ende des Semesters...

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...Thema muss nachgearbeitet werden

...mehr Rücksprache in der Gruppe gehabt hätte.

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...bei der Präsentation des Planungsergebnisses meiner Arbeitsgruppe noch mehr zu einer guten, für alle nachvollziehbaren Darstellung des Planungsprozesses beigetragen hätte

9. Die Methode des prozessbegleitenden Journalschreibens hatte für mich bzw. meine Gruppe...

...eine schlechte Basis. Wir diskutierten oft aneinander vorbei, weil wir
1. mit den gestellten Aufgaben wenig anfangen konnten bzw. ein zu großes Feld abdecken sollten
2. uns nicht oder nur schwer vorstellen konnten, was am Ende dabei herauskommen sollte. das war das Hauptproblem, wir hatten alle verschiedene Ziele und Lösungen der Probleme im Kopf, die fast nicht zu vereinbaren waren.
3. zu wenig Zeit hatten!

...eine große Motivation, da uns das Thema stark interessierte und das Arbeiten im Team sehr gewinnbringend war

...aus internettechnischen Gründen leider keine Bedeutung

...einen sehr positiven Effekt. Ich fand es sehr interessant im Nachhinein noch mal unsere einzelnen Planungsschritte zu lesen und zu sehen, was sich rückblickend verändert hat, bzw. inwiefern sich im Prozess des Schreibens auch unsere Zieldimension verändert hat. Außerdem ist es auch sehr gut, nicht nur von Texte verfassen zu sprechen, sondern es auch selber zu praktizieren!

...nicht so viel Sinn, ich schreibe grundsätzlich Notizen mit, war eher zeitaufwendig, da mitgeschrieben werden musste, zu späterem Zeitpunkt kann dies aber hilfreicher sein als andere Mitschriften, ist vielfältiger, da Prozess anderer Gruppen verfolgbar, relativ große Anlaufschwierigkeiten

...eigentlich Sinn, wurde aber viel zu wenig genutzt. Aber wenn, dann gut, gleich das Feedback zu bekommen.

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...den Vorteil, dass wir untereinander bei fehlender Zeit zum Zusammenarbeiten an einem Ort auch per email kommunizieren konnten und die Anforderungen trotzdem erfüllt werden konnten.

...viel gebracht. So war auch der Planungsprozess für die spätere Präsentation dokumentiert und für uns noch einmal nachzuvollziehen. Aus den "Fehlern" bzw. nachher verworfenen Planungsideen konnte ich viel ziehen. Durch Ihre Kommentare zu unseren Journalen entstand eine direkte Kommunikation, die ich in meinen vorherigen Seminaren zur Unterrichtsplanung nie so erlebt hatte. Kommentare zu Zwischenergebnissen (wenn schriftlich festgehaltene Zwischenergebnisse überhaupt gefordert wurden) oder dem Endprodukt des ganzen Planens hatten mir bisher nicht besonders viel für meinen Lernfortschritt in bezug auf das Planen von Unterricht gebracht.

10. Der Online-Publikation der Seminarprozesse war für mich...

...positiv

...etwas ganz Neues, was mich zunächst sehr erstaunte

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...sehr motivierend: Auf der einen Seite ist es möglich, ohne mit den anderen Gruppen persönlichen Kontakt aufnehmen zu müssen, Einblicke in ihren jeweiligen Arbeitsstand zu bekommen, auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass das Veröffentlichen von Texten anscheinend nicht nur auf Kinder motivierend wirkt: Auch für mich hat das Schreiben so sehr viel mehr Sinn gemacht, denn es wird ja schon genug für den Mülleimer produziert.

...super, ich war gezungen mich mit dem Computer auseinander zu setzten und endlich einiges zu lernen, bis jetzt war immer anderes wichtiger, da ich diese Kenntnisse nur in der Freizeit benötigte

...eine Spitzenidee! Die Methode, im Netz Dinge zu veröffentlichen, wird viel zu wenig genutzt. Nicht nur die Beiträge des Seminars, sondern die gesamte Page hat mich begeistert. Endlich funktioniert mal die Kommunikation zwischen Dozent/in und Student/in.

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...interessant, da man noch mal in aller Ruhe die Ergebnisse anderer Gruppen einsehen konnte.

...wenn damit die Veröffentlichung der Planungsjournale auf der Homepage gemeint sind, leider nicht so lernfördernd, was aber an mir liegt, da ich sie mir kaum angesehen habe.

11. Ich war froh, dass...

...bin froh, dass ich jetzt endlich (ansatzweise) produktiv mit dem Computer arbeiten kann

...die Zusammenarbeit in meiner Gruppe so gut funktionierte und alle gleichermaßen motiviert waren

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...es innerhalb unserer Gruppenarbeit keine Probleme gab und wir uns so gut gegenseitig ergänzt haben.

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...ich mit Antonia und Catarina interessierte Gruppenmitglieder gefunden hatte.

...wir nicht alleine sondern in einer Kleingruppe planen konnten. Diesen Gruppenprozess empfand ich als sehr anregend und produktiv. Wenn es irgend möglich sein sollte, möchte ich im Referendariat auch gemeinsame Planungsrunden anregen. Das wäre, so meine ich, sicherlich eine große Bereicherung! Auch war ich froh über die Anregungen Ihrerseits per e-mail, die nicht vor allen in der Seminarsitzung an mich adressiert wurden. So kam es nicht zu Bloßstellungen vor anderen o.ä. Außerdem wäre das, falls es mündlich im Seminar erfolgt wäre, für die anderen wahrscheinlich sehr langweilig gewesen. Auch war ich sehr froh und dankbar, dass unsere Arbeitsgruppe in Ihrem Unterricht mit den Schülern das kreative Schreiben zu Bildern ausprobieren durfte. Vielen Dank!!!

12. Es war für mich wichtig, dass die Dozentin...

...keine Perfektion, weder bei der Präsentation noch bei den schriftlichen Arbeiten verlangte

...zu Beginn den Reader zur Verfügung stellte und die Aufgabenstellung sehr klar war. Auch die Atmosphäre im Seminar war sehr angenehm und persönlich

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...sich intensiv mit allen Teilen des Gruppenjournals auseinandergesetzt hat und ein spontanes ausführliches Feedback gegeben hat.

...schnell und ausführlich zurückschrieb, immer für Gespräche, Fragen und Anregungen zur Verfügung stand

...so schnell ihre Kommentare zu unseren Arbeitsschritten gegeben hat.

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...als ständige Ansprechpartnerin zur Verfügung stand und über e-mail jederzeit erreichbar war. Sie haben, was für mich sehr wichtig war, eine ausgezeichnete Vorbildfunktion in bezug auf späteres Unterrichten Auch war für mich eine gute Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe wichtig. Es funktionierte bei uns wirklich ganz toll. Eine so gute Zusammenarbeit mit Studentinnen, mit denen man zuvor noch nicht einmal ein Seminar besucht hatte, ist mir davor noch nicht begegnet!

13. Ich hätte mir gewünscht, dass die Dozentin...

...mehr referiert hätte

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...Stellen Sie sich vor: Ich bin wunschlos glücklich... (was das Seminar betrifft)!

...s.o

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...noch kritischer über unsere, besonders meine Arbeitsergebnisse äußern würde, da ich doch noch etwas unsicher war, ob ich das Geforderte geliefert hatte.

...ich bin da etwas überfragt, weil mir so ein gut geleitetes Seminar bisher noch nicht begegnet war.
... vielleicht noch, dass die Dozentin, wenn Gruppen im Unterricht ihre Planungen umsetzten, diese Unterrichtsstunden etwas früher im Semester legt so, dass die StudentInnen dann anschließend noch den anderen SeminarteilnehmerInnen von ihren Unterrichtserfahrungen berichten können und dass die Planung und tatsächliche Durchführung dann noch diskutiert werden kann. Allerdings steht in diesem Seminar ja die Planung und nicht die Durchführung im Vordergrund. Auch hätte dann die Planungsarbeit eher abgeschlossen sein müssen, was wahrscheinlich nicht möglich sein wird. (vielleich bei vereinzelten Gruppen)

14. Für die Planung künftiger Seminare, sollte die Dozentin...

...ruhig so weitermachen, auch wenn zu Anfang Verwirrung herrscht, am Ende klärt sich doch das meiste, aber die Inhalte sind doch etwas zu kurz gekommen hier

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...die Gruppenjournale als Form des seminarbegleitenden Schreibens beibehalten, aber nicht alle Kommilitonen auf diese Form festlegen, da ich mir vorstellen kann, dass dies für einige als eine "Dauerverpflichtung" empfunden werden kann, aus der sich schnell ein schlechtes Gewissen entwickeln könnte.

...genauere Vorgaben machen, Studis nicht ganz so viele Freiheiten lassen, wird oft ausgenutzt, andere Gruppenmitglieder müssen das dann ausgleichen, Technik muss erst von vielen gelernt und akzeptiert werden, sind es einfach nicht gewöhnt

...mehr Zeit für die Präsentationen einplanen!!!

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...genau so weitermachen wie bisher!

...ihre Begeisterung und gute Moderationstätigkeit sowie die Form der Seminarorganisation beibehalten. Wenn eine frühe Durchführung von Unterricht durch alle Arbeitsgruppen in der Schule angestrebt wird, sollte die Dozentin noch vor Vorlesungsbeginn Literatur zur Verfügung stellen sowie den Seminarplan veröffentlichen so, dass sich gleich zu Beginn Arbeitsgruppen finden können, die dann sofort mit ihrer Planungsarbeit beginnen können.

15. Unabhängig vom Seminarthema nehme ich aus der Veranstaltung mit...

..."Peer-Group"-Referate und s. 11.

...den Reader! Ich werde ihn mir in den Ferien auf jeden Fall noch ienmal ganz durchlesen, genauso die Texte im Internet

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...dass es auch in mir bis zu diesem Punkt völlig neuen Organisationsformen möglich ist, sich intensiv mit einem neuen Thema auseinanderzusetzen und wie angenehm doch der Austausch via Internet per Mouseklick sein kann.

...besseres Einschätzen von Teammitgliedern, verschiedene Arbeitstechniken, vieeele Anregungen und Ideen

...Hab das erste Mal wirklich mitbekommen, was ein Lehrer alles bedenken muss, bevor er sich vor eine Klasse stellt.

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...dass es nicht umständlich sein muss, Unterricht interessant zu gestalten. Aber auch, dass Unterrichtsplanung an sich zunächst (für Anfänger) nicht einfach ist, da viele Dinge zu beachten und unter einen Hut zu bringen sind.

...(siehe oben unter 5.)

16. Darüber hinaus möchte ich noch rückmelden, dass...

...mir persönlich die Methode zwar gefallen hat, aber trotzdem muss man daran noch arbeiten, sonst entsteht wie bei unserer Gruppe unnötige Verwirrung und Chaos.
Positiv anmerken möchte ich noch, dass mir die Vorstellung der Referatmethode "peer-group" gut gefallen hat und ich sie auch schon in einem anderen Seminar erfolgreich verwendet habe.

...ich das Seminar sehr anregend fand, mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen und einiges auch im Orientierungspraktikum ausprobieren werde

...Ich möchte mich sehr herzlich bei Ihnen für ein inhaltsreiches und erfrischend methodisch-didaktisches Seminar bedanken. Ich nahm auch viel mit, in Bezug auf verschiedenste Durchführungsvarianten, was Referatssituationen von Studenten betrifft. Interessant erschien mir ebenso der Zugriff auf das Internet mit Ihrer pädagogischen Homepage. Ich werde sicher noch oftmals Ideen von diesem Fundus entnehmen - prima!!

...ich es als sehr angenehm empfunden habe, dass es in der doch so anonymen Universitätslandschaft doch Dozentinnen gibt, die Interesse an den Arbeiten ihrer Studenten zu haben scheinen, und dass mir die Arbeit innerhalb dieses Seminares viel Spaß gemacht hat und für mich so etwas, wie ein Seminarschlüsselerlebnis darstellt! Vielen Dank für die viele Mühe, Zeit und Anstrengung, die Sie in dieses Seminar gesteckt haben!

...ein gaaaaaanz praxisbezogenes Seminarthema sehr schön wäre, bei dem Ideen für Unterricht etwas mehr ausgearbeitet werden, als Rückgriffsmöglichkeit für den Anfang im Beruf, mehr Informationen direkt aus der Praxis

...auch bei Erwachsenen Gruppenarbeit ab und zu kontrolliert werden sollte. Klappt auch da nicht immer. Andererseits war es ein Vorteil: Habe mich wahrscheinlich mit vielen Dingen auseinandergesetzt und gelernt, die mir sonst durch die Lappen gegangen wären, weil sie ein anderer intensiver hätte bearbeiten müssen. War ansonsten ein sehr aufschlussreiches Seminar! Danke!

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...dass ich die Gruppenarbeit mit Antonia und Cati als sehr fruchtbar empfand, im anderen Seminar aber sehr anstrengend und nicht sehr hilfreich.

...dass mir das Seminar, obwohl ich mein Studium bis auf mein Fach ja eigentlich schon abgeschlossen habe, sehr viel gebracht hat, dass ich von der Art der Seminardurchführung und von der Dozentin völlig begeistert war (!!!), und dass zu wünschen ist, dass Ihre Seminare weiterhin so oder in leicht modifizierter Form stattfinden werden. Entschuldigen möchte ich mich dafür, dass ich erst so spät das Seminarfeedback an Sie zurückschicke. (Vor meinem Naturpraktikum ab Ende Juli hatte ich es nicht mehr geschafft, jetzt stecke ich in meinen Germanistikprüfungsvorbereitungen und habe in drei Wochen Prüfung). Ich hoffe daher, dass Ihnen mein Feedback, obwohl verspätet, trotzdem noch weiterhilft. Was mich gestern beim Aushängen des neuen KVVs fürs Wintersemester sehr traurig gestimmt hat, ist, dass Ihre beiden Seminare gestrichen worden sind. Da geht der Grundschulpädagogik der FU ganz viel verloren. Dabei hätten Sie im Wintersemester so gut auf Ihren Seminarerfahrungen (ich meine damit speziell die Planungsbetreuung via Internet) aufbauen können. Wirklich sehr sehr sehr schade!!! Ich hoffe für Sie und alle GrundschulpädagogikstudentInnen, dass Sie im Sommersemester wieder Ihre Seminare werden anbieten können.
Ich möchte mich nochmals für das gute Seminar bedanken. Vor dem Referendariat werde ich auf jeden Fall auch Internetzugang zu Hause haben. Ich kann Ihnen ja dann auch mal ab und zu eine kurze Mail zukommen lassen, wie‘ s so im Referendariat bei mir läuft, falls sie das interessiert. (Mit meiner VU-Kombination LB Sachunterricht, LB Mathematik werde ich ja wohl leider nicht in den Genuss ihrer Anleitung kommmen. Schade!)
Machen Sie weiter so!!!

 

 

"Seminarfeedback" - Fragebogen Seminar-Evaluation

Zum Umgang mit Kritik


©opyright Dagmar Wilde, Berlin, Oktober 2000

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06.04.2003


 

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