lässt
Schüler/innen erkennen, wann eine Aufgabe gelöst ist
lässt
Variationen/Erweiterungen zu
ermöglicht
kooperative Arbeitsformen bzw. regt sie explizit an
führt
individuelles Arbeiten auch in den sozialen Kontext der Gruppe zurück
spricht
verschiedene Lernkanäle an
ermöglicht
handelndes Lernen
weist
- auch für Schüler erkennbar - verschiedene Schwierigkeitsstufen
aus (Differenzierung)
ist
ästhetisch ansprechend gestaltet
knüpft
an den Erfahrungshintergrund an und weckt Sachinteresse
enthält
Überraschungsmomente
ist
haltbar/stabil gestaltet
ist
nach einem klaren Ordnungsprinzip gegliedert (Kinder können das
Material selbständig wieder einordnen)
Checkliste
2
Beurteilung von Arbeitsmitteln für den Schriftspracherwerb (Lesen)
im 1. Schuljahr
Kriterien
zur Sachangemessenheit
Das
Arbeitsmittel unterscheidet zwischen ein- und mehrgliedrigen Graphemen.
Achten auf: a-au, e-ei-eu, h-ch, s-sch, s-sp-st (im Morphemanlaut).
Phonem-Graphem-Korrespondenzen
werden beachtet.
Achten auf: Auslautverhärtung (d, g, b im Auslaut), sp, st im
Morphemanlaut im Gegensatz zum In- und Auslaut, stummes h (Schuh).
Ähnliche
Grapheme und Phoneme werden getrennt voneinander und nicht direkt
nacheinander eingeführt.
Achten auf: n-m, b-d, ie-ei, f-w-v, g-k, b-p usw.
Probleme
durch Ähnlichkeitshemmung werden bei optischen und akustischen
Übungen beachtet.
Achten auf: Buchstaben, die sich nur in der Raum-Lage unterscheiden
(d-b, p-q; n-u; M-W).
Akustische
und artikulatorische Übungen zeigen im Schwierigkeitsgrad einen
systematischen Aufbau (anfangs nur Verbindung mit Vokalen, danach
erst Konsonantenhäufung).
Die
Leserichtung von links nach rechts wird unterstützt.
Achten auf: Illustrationen, die eine andere Leserichtung anlegen.
Isoliertes
Wörterlesen ohne Kontextbezug wird - bereits zu Beginn - vermieden.
Hilfen
zur Kontextnutzung (z. B. Illustrationen) werden angeboten, damit
das richtige Sprechwort leichter gefunden wird.
Hilfen
zur Strukturierung von langen Wörtern werden angeboten (z.B.
Silbenbögen, farbige Hervorhebungen der Stammmorpheme oder Flexionsendungen
usw.).
Übungen
werden auf allen Ebenen des Lesens angeboten: auf der Buchstaben-,
Wort-, Satz- und Textebene.
Kriterien
zum Inhalt
Aufgabenstellungen
und Inhalte motivieren zum Lesen. Der Wortschatz der Kinder wird verwendet.
Inhalte
spiegeln den Erfahrungshintergrund der Kinder wider
Achten auf: familiale Lebenswelten, Alltagsszenen.
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