|
|
|
|
Hermsdorf,
Silke
1. SPS Hellersdorf (L)
08. 03. 2000
Klasse 4
1 . Mündlicher Sprachgebrauch - Spiele im Wandel der Zeit
3. Texte
verfassen - Eine Spielanleitung zu einem selbstgewählten Spiel schreiben
4. Texte überarbeiten - Schreibkonferenz
5. Texte gestalten - Unsere Spielesammlung
6. Sprachbetrachtung - Spielen früher, eine Geschichte im Perfekt
7. Mündlicher Sprachgebrauch - Spielen ist auch streiten und sich vertragen
8. Schriftlicher Sprachgebrauch - Mein liebstes Spiet Begründungen mit
weil und denn
9. Sprachbetrachtung - Üben der Lernwörter
Die Schüler
können sich bei der Erschließung von Gebrauchstexten an formalen Strukturen orientieren und diese zur Inhaltserarbeitung nutzen
erweitern ihr sprachliches Repertoire zur Strukturierung von Informationen in verschiedenen Textsorten (hier: Spielanleitungen)
erfahren die Auseinandersetzung mit Texten als eine kommunikative und bereichernde Tätigkeit
können selbständig Informationen aus Gebrauchstexten entnehmen und in ihre Handlungen sinnentsprechend einbeziehen
können festgesehriebene oder vereinbarte Regeln einhalten, akzeptieren oder verändern und entwickeln somit soziale Fähigkeiten und Kompetenzen
entwickeln ein solides Fundament an Wissen und Können zur selbstbestimmten Gestaltung einer kreativen und sinnvollen Freizeitgestaltung.
Die Schüler kennen die wesentlichen Kriterien einer Spielanleitung ( Name des Spiels, Anzahl der Mitspieler, Materialangabe, Beschreibung des Spielverlaufs, Ende und Gewinn des Spiels) und können eine (leistungsdifferenzierte) Textvorgabe auf die folgerichtige Reihung und inhaltliche Vollständigkeit hin untersuchen und überarbeiten. Sie setzen die inhaltlichen Informationen dieser Spielanleitung durch handeInden Vollzug um.
Die Schüler
erfassen durch überfliegendes Lesen den Inhalt des Textes und ordnen es der Textsorte Spielanleitung zu
erarbeiten im Unterrichtsgespräch die wesentlichsten inhaltlichen Kriterien an eine Spielanleitung und stellen eine sinnvolle Abfolge der Textaussagen zusammen
überarbeiten eine leistungsdifferenzierte Textvorgabe (Spielanleitung zu einem pantomimischen Ratespiel) nach den zuvor erarbeiteten Kriterien
setzen die erarbeiteten Informationen in eine Spielhandlung um, indem sie nach ihrer Spielanleitung in Gruppenarbeit die Spielanweisungen ausführen
Die dargestellte Unterrichtsstunde ist innerhalb der Unterrichtseinheit die 2. Stunde. Einführend setzten sich die Schüler intensiv mit verschiedenen, direkt oder indirekt bekannten Spielformen bzw. -arten auseinander. Anhand der Schülerbeiträge ließen sich gut Rückschlüsse auf die Erfahrungen und Vorkenntnisse der Kinder ziehen. Trotz des großen Interesses am Thema fiel auf, daß viele Kinder nur über relativ begrenzte, einseitige Spielerfahrungen verfügen. Das gemeinschaftliche, regelhafte Spiel mit anderen Kindern oder Erwachsenen scheint weniger verbreitet als eine tendenziell konsumierende Spielhaltung. Damit bleibt ein wertvolles Übungs- und Erfahrungsfeld für soziale Verhaltensweisen leider oftmals ungenutzt. Alltägliche Beobachtungen zeigen mangelnde Sozialkompetenz, wenig ausgeprägte Fähigkeiten zum Akzeptieren, aber auch zum konstruktiven Verändern von Gruppenregeln.
Gebrauchstexte (Bastelanleitungen, Rezepte, Wegbeschreibungen u.ä.) sind den Schülern bereits aus verschiedenen inhaltlichen Zusammenhängen bekannt. Das Darstellen von Handlungsabläufen in der richtigen Reihenfolge dürfte den Kindern keine Schwierigkeiten bereiten. Auch Spielanleitungen sind für die Schüler keine neue Kategorie. Eine Thematisierung der spezifischen Merkmale und des strukturellen Aufbaus fand jedoch noch nicht statt. Bezüglich der erforderlichen Fertigkeit des sinnerfassenden Lesens bestehen innerhalb der Klasse relativ große individuelle Unterschiede. Während einige Schüler einen Text noch mittels Lautierung einzelner Buchstaben und Buchstabenfolgen erschließen, verfügen andere bereits über eine automatisierte, hypothesenbildende Lesefähigkeit und können situationsbezogen verschiedene Lesestrategien einsetzen. Daher sind die zur Verfügung gestellten Text- und Sinnabschnitte den unterschiedlichen Voraussetzungen anzupassen.
Das Thema der Stunde entspricht den Forderungen des Berliner Rahmenplans aufgrund folgender Lernziele:
"Am
Ende der Grundschulzeit sollen die Schüler (somit) in der Lage sein, ...,
aus Texten das Wesentliche herauszufinden... . Dieses läßt sich nur
erreichen, wenn die Schüler:
- Informationen erkennen und entnehmen können
- Tatbestände erfassen (formal und inhaltlich),
- Details herausfinden, Fakten nutzen . (S.23).
Für die Klasse 4 weist der Rahmenplan aus: Die Schüler sollen - unterschiedliche Gebrauchstexte nutzen und deren Absichten erkennen (S. 98), - Sachverhalte und Sachzusammenhänge treffend und folgerichtig darstellen (S. 99), wobei eine klare Darstellung der Abfolge, die Verwendung von Schlüsselbegriffen und die Einbeziehung aller notwendigen Daten als Lerninhalte ausgewiesen werden.
Neben
der zweckfreien, lustvollen und spontanen Spieltätigkeit wecken mit zunehmendem
Alter auch zielgerichtete, geplante und bewußt inszenierte Spielhandlungen
das Interesse von Kindern.
Innerhalb der zahlreichen kommunikativen Möglichkeiten, sich neue Spielideen
und Anregungen zu erschließen, stellt die lnformationsentnahme aus Texten
eine wesentliche Technik dar, die die Kinder befähigt, unabhängig
und selbständig ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
Spielanleitungen gehören zur Sorte der Gebrauchstexte. Ähnlich wie
Rezepte oder Bastelanleitungen beinhalten sie Informationen, die dem Rezipienten
zu einem zielgerichteten Handeln führen sollen. Von besonderer Bedeutung
ist jedoch, daß es sich bei Spielanleitungen um Anleitungen zur Tätigkeit
in einen sozialen Kontext handelt. Dies setzt jedoch voraus, dass alle Beteiligten
einem Text gezielt Informationen entnehmen und deren Sinn erfassen können
und diese als verbindliche Basis für ein gemeinsames Handeln akzeptieren.
Eine Spielanleitung beinhaltet stets folgende wesentliche Merkmale:
Reglementierung der Spielerzahl
erforderliches Material
Darstellung des Spielverlaufes/ Festlegung der Spielregeln
Ziel des Spieles/ Spielende.
Die Kenntnis dieser Grundstruktur ermöglicht die gezielte lnformationsentnahme aus dem Text (unter der Voraussetzung des sinnerfassenden Lesens) als Grundlage einer Spielhandlung, ist aber auch die Basis zum Verfassen eigener Spielanleitungen.
Das ausgewählte Spiel ist ein pantomimisches Ratespiel, welches unter folgenden Kriterien entwickelt wurde:
Eine relativ kleine Spielgemeinschaft (4 Schüler) ermöglicht eine aktive Teilnahme aller Schüler.
Das einfache und klare Regelwerk läßt den Schwerpunkt der Stunde nicht hinter die Spielidee zurücktreten.
Das unbekannte Spiel erzwingt die tatsächliche Handeln nach der Spielanleitung.
Es schafft Raum zum Üben sozialer Verhaltensweisen und zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung durch das Erleben von Gewinner- und Verliererperspektiven.
Die Grundstruktur des Spieles ist zeitlich und inhaltlich variabel bzw. erweiterbar.
Eine Spielanleitung befindet sich im Anhang des Unterrichtsentwurfes.
Ziel der Stunde ist es, den Schülern die Bedeutung und Zweckmäßigkeit von Spielanleitungen nahe zu bringen. Ihr Augenmerk soff besonders auf die strukturelle Gliederung dieser Textsorte gerichtet werden, um sie sowohl zur selbsttätigen Auseinandersetzung mit dieser Textsorte zu befähigen, als auch die kognitiven Voraussetzungen zu Erstellen eigener Spielanleitungen zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, ein Spiel auszuwählen, welches den Kindern unbekannt ist, da so eine tatsächliche Auseinandersetzung mit der Spielanleitung stattfinden muß und nicht auf eventuell bekannte Spielstrukturen zurückgegriffen werden kann. Die Spielregeln haben einen altersgemäßen kognitiven Anspruch und dürften von den Schülern schnell erfaßt werden. Ein umfangreicheres Regelwerk würde den Schwerpunkt der Stunde zu sehr auf die Erarbeitung des Spieles lenken.
Der
Stundeneinstieg durch einen stummen Impuls (pantominische Darstellung d.L.)
erzeugt Neugierde und Spannung bei den Schülern und ist gleichzeitig ein
"Vorbild" zum späteren Spielen. Anknüpfend an das Vorwissen der Schüler
wird ihnen nun das Ziel der Stunde transparent gemacht.
Aufgrund der bezüglich des sinnerfassenden Lesens differierenden Voraussetzungen
innerhalb der Klasse wird die Spielanleitung, welche den Schülern zunächst
in einzelnen Textabschnitten vorliegt, in differenzierter Form (Textgestaltung
(Schriftgröße, Zeilenanordnung), Gliederung in Sinnabschnitte) von
insgesamt drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Verfolgung gestellt. So
kann zunächst jeder Schüler, entsprechend seines Leistungsvermögens,
die wesentlichsten Textinformationen überfliegend erfassen. Der relativ
offen gehaltene Impuls lässt dabei eine individuelle Herangehensweise zu.
Das anschließende problemorientierte Unterrichtsgespräch arbeitet
die spezifischen Merkmale von Spielanleitungen heraus. Parallel zum entwickelnden
Gespräch entsteht ein Tafelbild, welches die wesentlichen Merkmale fixiert
und als visuelle Orientierungshilfe für die folgende Arbeitsphase dient.
Die Schüler untersuchen und sortieren nun ihre Textabschnitte und ordnen
sie den Merkmalen zu. Dies erfordert ein wiederholtes, detailliertes und sinnerfassendes
Lesen des Textes. Sie erhalten anschließend die Möglichkeit, ihr
Arbeitsergebnis mit einer Textvorlage (Folie) zu vergleichen und ggf zu ergänzen
oder zu korrigieren. Diese Phase dient gleichzeitig der Sicherung eines gemeinsamen
Basiswissens über die inhaltlichen Schwerpunkte des Spieles, denn alle
Schüler erfassen so mindestens einmal vollständig die gesamten Informationen
in der korrekten Abfolge.
Die Textstreifen - und damit die individuelle Spielanleitung - werden anschließend
wieder in die Briefumschläge zurückgelegt. Die Kinder erhalten den
Auftrag, die Informationen zuhause auf einem speziell vorbereiteten Blankoformular
den Merkmalen zuzuordnen und aufzukleben.
Alternativ wäre ein Fixieren der Teilabschnitte sicherlich auch in der
Erarbeitungsphase möglich, würde aber aus Zeitgründen den Verzicht
auf die Spielphase bedeuten. Meiner Meinung nach ist jedoch eine unmittelbare,
handelnde Auseinandersetzung mit einem Gebrauchstext unverzichtbar, um diesen
nicht auf einen theoretischen, praxisfernen Unterrichtsinhalt zu reduzieren.
Stattdessen erhalten die Spielgruppen einen kompletten Spielplan zusammen mit
den Materialien vom Lehrer. Sie erproben nun die Umsetzung der Spielanleitung,
wobei eine weitestgehend eigenverantwortliche und selbständige Spielhandlung
angestrebt wird. Nur im Falle einer Eskalierung tritt der Lehrer als Regulator
in das Spielgeschehen.
Abschließend erhalten die Schüler Gelegenheit zur Reflexion ihrer
Spielhandlung. Fragen, Meinungsäußerungen und evtl. Alternativvorschläge
sollen hier zur Sprache kommen.
Der Ausblick auf die nachfolgenden Unterrichtsinhalte - das Schreiben eigener
Spielanleitungen zu bekannten, unbekannten oder ausgedachten Spielen - dient
der Zielorientierung und Motivierung auf den kommenden Verlauf Gleichzeitig
wird den Schülern bewußt gemacht, welche Bedeutung die gewonnenen
Kenntnisse für das Verfassen eigener Texte besitzt.
-
Tafel und Kreide
- 24 Briefumschläge mit zerschnittenen Spielanleitungen in drei unterschiedlichen
Schwierigkeitsgraden
- Overheadprojektor
- Folie mit strukturierter Spielanleitung
- 6 Spielanleitungen komplett
- 8 x 8 Wortkarten (3 unterschiedliche Sets)
- 6 Tüten mit je 16 Spielsteinen (Bonbons)
- Vorläufiger Rahmenplan für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule. Grundschule, Fach Bildende Kunst. Senatsverwaltung für Schule, Berufsbildung und Sport, 1991.
- Bausteine Lesebuch 4. Verlag Moritz Diesterweg, Frankfurt am Main 1997.
- Büchner, I. u.a.: Lernen und Spielen in der Grundschule. Neuwied, Berlin, Kriftel 1993.
Phase/Zeit |
Geplante Lehreraktivität |
Erwartete Schüleraktivität |
Organisation |
Medien/Arbeitsmittel |
|
1. Einstimmung und Hinführung (ca. 7 min) |
demonstriert
pantomimisch "kochen" (stummer Impuls) |
- reagieren spontan - hören zu - reaktivieren ihr Vorwissen, tragen Erfahrungen zusammen - Entwicklung von Neugierde und Motivierung |
- LV - Unt.-gespräch |
|
|
2. Orientierungsphase (5 min) |
-
erzeugt Spannung |
- hören zu - 3 S. teilen Briefumschläge aus - öffnen B. und überfliegen enthaltene Textabschnitte - evtl. spontane Ordnungsversuche |
- Einzelarbeit mit differenzierten Texten |
24 Briefumschläge mit diff. Spielanleitungen in einz. Textabschnitten |
|
3. Erarbeitungsphase (18 min) |
- Problemorientierung: Wir haben alle unterschiedliche Reihenfolgen (oder sogar verschiedene Texte?). Wie können wir herausfinden, ob wir gemeinsam spielen können? -
entwickelt mit S. gemeinsam wesentliche Merkmale von Spielanleitungen
(Tafelbild: Spielanleitung gibt
Auftrag, die Textabschnitte nach den erarbeiteten Merkmalen zu sortieren
|
- erkennen die (ungeordnete) Abfolge der Informationen im Text als ungünstige Reihung der Handlungsschritte -stellen Vermutungen zur Vergleichbarkeit der Texte an - erarbeiten schrittweise eine strukturelle Gliederung der Spielanleitung ordnen durch wiederholtes, detailliertes Lesen ihres Textes die Informationen den Merkmalen zu - vergleichen ihre Arbeitsergebnisse und ergänzen ggf. ihre Informationsauswahl |
- Problemorientiertes Unt.gespräch entwickelndes Unterrichtsgespräch |
- Textabschnitte -
Tafel, - Tafelbild - Textabschnitte - Overheadprojektor, Folie |
|
4. Transfer (10 min) |
- teilt S. in Gruppen - gibt Wortkärtchen und Tüten mit "Spielsteinen" aus - gibt ggf Hilfestellung, steht für Probleme bei der Spieldurchführung zur Verfügung - gibt Signal zum Spielende |
- bilden Gruppen zu je 4 Schülern -jeweils der jüngste Spieler holt die Materialien von L. - spielen das Spiel - Sieger bringt Material zurück |
- Gruppenarbeit |
- 6 x 8 Wortkärtchen, 6 komplette Spielanleitungen, Tüten mit Spielsteinen |
|
5. Abschluß (5 min) |
-
steuert das Auswertungsgespräch durch gezielte Fragestellungen - Orientiert auf die folgenden Stunden der Unterrichtseinheit - Zielstellung: Erstellen einer Spielesammlung durch das Schreiben eigener Spielanleitungen; HA: Bringt ein Spiel im Kopf mit: Denkt schon einmal an die Merkmale zum Beschreiben ... |
reflektieren den Spielverlauf in den einzelnen Gruppen äußern sich zu Sozialverhalten während des Spiels wiederholen die Merkmale einer Spielanleitung |
- Unt.- gespräch - LV |
Es
spielen 4 Personen.
Man benötigt zu diesem Spiel 8 Wortkarten und 16 Spielsteine.
Die Wortkarten liegen verdeckt auf dem Tisch.
Der jüngste Mitspieler darf anfangen: Er nimmt eine Karte und liest sie
sich still durch.
Nun versucht er, nur durch Bewegungen darzustellen, was auf der Karte steht.
Er darf nicht sprechen und keine Geräusche machen.
Die anderen Spieler sollen möglichst schnell erraten, welche Tätigkeit
dargestellt wird.
Wer zuerst richtig rät, bekommt einen Spielstein. Auch der Darsteller erhält
einen Spielstein.
Achtung: Jeder Mitspieler darf aber nur einmal raten! Wer mehr als einmal rät,
bekommt keinen Spielstein und muss eine Runde aussetzen.
Wenn kein Spieler die richtige Lösung genannt hat, bekommt niemand einen
Spielstein.
Die Wortkarte wird anschließend zur Seite gelegt.
Im Uhrzeigersinn ist nun der Nächste an der Reihe und zieht eine Karte.
Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Karten gezogen worden sind.
Der Spieler mit den meisten Spielsteinen hat gewonnen.
Es
spielen 4 Personen.
Man benötigt zu diesem Spiel 8 Wortkarten und 16 Spielsteine.
Die Wortkarten liegen verdeckt auf dem Tisch.
Der jüngste Mitspieler darf anfangen: Er nimmt eine Karte und liest sie
sich still durch.
Nun versucht er, nur durch Bewegungen darzustellen, was auf der Karte steht.
Er darf nicht sprechen und keine Geräusche machen.
Die anderen Spieler sollen möglichst schnell erraten, welche Tätigkeit
dargestellt wird. Wer zuerst richtig rät, bekommt einen Spielstein.
Auch der Darsteller erhält einen Spielstein.
Achtung: Jeder Mitspieler darf aber nur einmal raten! Wer mehr als einmal rät,
bekommt keinen Spielstein und muss eine Runde aussetzen.
Wenn kein Spieler die richtige Lösung genannt hat, bekommt niemand einen
Spielstein.
Die Wortkarte wird anschließend zur Seite gelegt.
Im Uhrzeigersinn ist nun der Nächste an der Reihe und zieht eine Karte.
Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Karten gezogen worden sind.
Der Spieler mit den meisten Spielsteinen hat gewonnen.
Es
spielen 4 Personen.
Man benötigt zu diesem Spiel 8 Wortkarten und 16 Spielsteine.
Die Wortkarten liegen verdeckt auf dem Tisch.
Der jüngste Mitspieler darf anfangen: Er nimmt eine Karte und liest sie
sich still durch.
Nun versucht er, nur durch Bewegungen darzustellen, was auf der Karte steht.
Er darf nicht sprechen und keine Geräusche machen.
Die anderen Spieler sollen möglichst schnell erraten, welche Tätigkeit
dargestellt wird.
Wer zuerst richtig rät, bekommt einen Spielstein.
Auch der Darsteller erhält einen Spielstein.
Achtung: Jeder Mitspieler darf aber nur einmal raten?. Wer mehr als einmal rät,
bekommt keinen Spielstein und muss eine Runde aussetzen.
Wenn kein Spieler die richtige Lösung genannt hat, bekommt niemand einen
Spielstein.
Die Wortkarte wird anschließend zur Seite gelegt.
Im Uhrzeigersinn ist nun der Nächste an der Reihe und zieht eine Karte.
Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Karten gezogen worden sind.
Der Spieler mit den meisten Spielsteinen hat gewonnen.
schwimmen Schlittschuh
laufen
telefonieren kochen
duschen Spaghetti essen
reiten jonglieren
dirigieren Hände waschen
Kaugummi kauen Koffer packen
Eis essen Schi fahren
Fußball spielen Auto fahren
einkaufen frieren
Basketball spielen tanzen
Gitarre spielen Zähne putzen
fotografieren malen
©opyright Silke Hermsdorf, Berlin, März 2000
weitere Unterrichtsmodelle Lernbereich Deutsch
Sofern im Einzelfall nicht anders geregelt und soweit nicht fremde Rechte betroffen sind, ist eine Verwendung der Dokumente als Teile oder als Ganzes in gedruckter und elektronischer Form für den schulischen Bereich sowie Ausbildungszwecke gestattet, unter der Voraussetzung, dass die Quelle
"d.w. - online": http://www.dagmarwilde.de
genannt wird und diese Anmerkungen zum Copyright beigefügt werden.
Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch die Verfasser/innen ist eine kommerzielle Verbreitung der auf diesem Server liegenden Dokumente ausdrücklich untersagt.
These pages belong to "d.w. - online": http://www.dagmarwilde.de
Permission is hereby granted to use these documents for personal use and in courses of instruction at educational institutions provided that the articles are used in full and this copyright statement is reproduced. Permission is also given to mirror these documents on WorldWideWeb servers. Any other usage is prohibited without the written permission of the author. Please mail.
06.04.2003