2.4.
Überblick über die Einheit
1.
Wir sammeln Reisegegenstände und -wörter - Einstimmung auf
das Thema, mündliches Erzählen
2.
Wir erfinden ein Land - mdl. u. schriftl. Sprachgebrauch, basteln einer
Insel aus Tonpapier
3.
Zwei Reisegeschichten – mdl. u. schriftl. Sprachgebrauch
4.
Wir schreiben eine Reisegeschichte - Texte verfassen
5.
Überarbeitun der Geschichte und Erstellen eines Hinstellbuchs
6.
Schreiben einer Postkarte - schriftl. Sprachgebrauch
3.
Planungszusammenhang
3.1.
Bezug zum Rahmenplan
Der
vorläufige Rahmenplan für Unterricht und Erziehung in der
Berliner Schule für das Fach Deutsch bezeichnet das Schreibenlernen
und das Schreibenkönnen als "grundlegende Bestandteile der
geistigen Entwicklung des Kindes" (vgl. vorl. Rahmenplan, S. 18).
Der Schreibprozess ist komplex und umfasst "das Entwerfen eines
Gedankeninhalts, sein innersprachliches Ausformen sowie sein Umsetzen
in Schriftzeichen" (vgl. vorl. Rahmenplan, S. 18). An anderer Stelle
wird im Rahmenplan darauf hingewiesen, dass die Kinder in ihren Versuchen,
sich schriftlich mitzuteilen ständig ermutigt und durch Rückmeldungen
bestätigt werden sollten (vgl. Rahmenplan, S. 58).
Schreibanlässe
zu schaffen, die die Kinder motivieren und "zum Schreiben anstiften"
(vgl. Spitta, S. 5), ist ein wichtiges Ziel des Unterrichts, da "die
Abstraktheit des Lerngegenstandes Schriftsprache den Aufbau einer tragfähigen
Lese- und Schreibmotivation erfordert" (vgl. vorl. Rahmenplan,
S. 14). Um eine solche Schreib- und Lesemotivation durch die Behandlung
von ansprechenden Geschichten zu schaffen, muss den Kindern Zeit und
Raum gegeben werden, sich mit diesen Geschichten auseinander zu setzen.
Der Schwerpunkt der hier dargestellten Stunde liegt im Bereich "Texte
verfassen", jedoch findet eine Verknüpfung mit anderen Teilgebieten
des Deutschunterrichts statt, denn "ein am Kind orientierter Deutschunterricht
soll Freude am Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben wecken und
erhalten" (vgl. vorl. Rahmenplan, S. 4). Die einzelnen Teilbereiche
können nicht isoliert gesehen werden. Aus diesem Grund spielen
auch der mündliche Sprachgebrauch und das Hören in dieser
Stunde eine Rolle. Im Rahmen der Einheit soll weiterhin eine Verknüpfung
mit anderen Lernbereichen des vorfachlichen Unterrichts stattfinden.
In
der Einheit habe ich mich durch die Anregungen, die Eva Maria Kohl in
ihren "Zauberstiftbänden" gibt, leiten lassen. Aus diesen
Bänden stammt auch das Reisebild, das in der hier dargestellten
Stunde als Schreibanlass dient. In den ersten Stunden nach den Ferien
wollten die Schüler, die verreist waren, von ihren Reiseerlebnissen
berichten und selbst Reisegeschichten hören. Es bot sich daher
an, das Thema "Reise" in einer größeren Einheit
zu behandeln. Ausgangspunkt waren - wie oben beschrieben - die Reiseberichte
der Kinder, die auf Tatsachen beruhten. Eva Maria Kohl schlägt
jedoch darüber hinaus vielfältige Erzähl- und Schreibanlässe
vor, die sich mit phantastischen Reisen beschäftigen. Hier können
nun auch die Kinder, die selber nicht verreist waren (das betrifft den
Großteil meiner Lerngruppe), ihre Phantasie nutzen, um in ferne
Länder zu reisen. Im Rahmen der Einheit werden einige dieser Schreibanlässe
aufgegriffen.
4.
Sachdarstellung
Die
Schreibprozesstheorie ist ein komplexes Gebiet. Für die Sachdarstellung
der hier dargestellten Stunde habe ich mich an dem theoretischen Schreibprozessmodell
von Gudrun Spitta orientiert. Das Modell stellt die vier Subprozesse
des Schreiben wie folgt dar:
Im
Motivations- und Zielbildungsprozess muss der oder die Schreibende sich
der eigenen Motivation zum Schreiben bewusst werden. Aus dieser Motivation
leitet sich eine konkrete Zielsetzung ab. Nachdem eine konkrete Zielsetzung
entstanden ist, wird das mentale Lexikon nach Informationen abgesucht,
die zum Verfassen des Textes benötigt werden (z.B. Inhalte, Textsorte,
Stil, Format...). So entsteht ein erster mentaler Textentwurf, bevor
überhaupt das erste Wort aufgeschrieben wurde.
Erst
danach beginnt das Schreiben in Form von "Etwas-zu-Papier-bringen"
– der Produktionsprozess. Dabei sind unterschiedlich Verhaltensweisen
zu beobachten: linear-logisches und kreativ-chaotisches Schreiben, sowie
Mischformen aus beiden.
Die
am Ende des Schreibprozesse liegenden Evaluierungsprozesse beziehen
sich auf die Überprüfung des Textes durch den oder die Schreibende
mit dem Ziel, eine erfolgreiche Kommunikation zu gewährleisten.
Stellen im Text, die als hinderlich für die Kommunikation zwischen
Schreiber und Leser erkannte werden, werden überarbeitet und erneut
geschrieben. Erst nach erfolgreichem Durchlaufen dieser Bewertungs-
und Überarbeitungsprozesse findet der Schreibprozess ein Ende,
denn laut Spitta bedeutet Schreiben immer auch Überarbeiten (s.
sog. Schreibkonferenzen). Von der ersten Klasse an durchlaufen Kinder,
wenn man ihnen Gelegenheit dazu gibt, bei ihren eigenen Schreibversuchen
die oben geschilderten Schreibprozesse, wenn auch in nicht so ausgefeilter
Form.
Didaktische
Reduktion
In
der hier dargestellten Stunde kann aus Zeitgründen keine Überarbeitung
und Vervollständigung der Texte stattfinden. Eine erste Evaluierung
findet in der Vorleserunde am Ende der Stunde zwar statt, denn beim
Vorlesen wird bereits deutlich, ob der Text verständlich für
die Zuhörer ist und die erarbeiteten Kriterien (Beachtung der Leitfragen
und Verwendung unterschiedlicher Satzanfänge) beim Schreiben beachtet
wurden, jedoch kann eine detailliertere Überarbeitung und ein erneutes
Schreiben erst in der nächsten Stunde erfolgen. Die Schüler,
die mit ihrem Text noch nicht ganz fertig sind, erhalten in der Vorlesephase
Gelegenheit, das Ende ihrer Geschichte mündlich zu ergänzen.
Die schriftliche Ergänzung erfolgt dann in der nächsten Stunde.
Zur
Auswahl des Bildes
Als
Anregung für die Stunde diente mir ein Bild aus "Zauberstift
Nr. 2 – Schreibspiele" von Eva Maria Kohl. Das Bild zeigt
2 Frösche und eine Schnecke, die hoch oben in der Luft an einem
Luftballon über eine Wiese mit Bäumen fliegen (s. Anhang).
Die schwarz-weiße Zeichnung ist einfach und übersichtlich
gestaltet. Die Abbildungen sind nicht nur linear, sondern auch räumlich
dargestellt durch ihre Schattierungen. Dadurch, dass das Bild in schwarz-weiß
gehalten ist, lässt es dem Betrachter mehr Raum für die eigene
Phantasie. Da das Schreibvorhaben sehr komplex ist, habe ich bewusst
ein sehr übersichtliches Bild als Schreibimpuls gewählt, denn
ein klar erkennbarer Ereigniskern ist hilfreich, um die Geschichte zu
strukturieren. Ein eher unübersichtliches Bild mit vielen unterschiedlichen
Elementen würde viele meiner Schüler verwirren und das Aufschreiben
der Geschichte sicherlich erschweren, denn je mehr Elemente in einer
Geschichte unterzubringen sind, umso schwieriger wird ihre Ausgestaltung.
5.
Methodisch-didaktische Vorüberlegungen
Die
Konzeption der Stunde erfordert es, dass möglichst alle Schüler,
die dies wollen, die Gelegenheit erhalten, sich im Kreis mündlich
zu äußern und, wenn nötig, Fragen stellen zu können.
Besonders in meiner Lerngruppe, in der sich viele Kinder befinden, die
Deutsch als Zweitsprache lernen, ist es in der mündlichen Phase
zu Beginn der Stunde wichtig, eventuelle Verständnisschwierigkeiten
auszuräumen. Dies gelingt jedoch nur, wenn die Fragen aller Kinder
in Ruhe beantwortet werden können. Auch in der abschließenden
Vorleserunde sollen möglichst viele Kinder ihre Texte vorlesen
können. Außerdem sollen die Zuhörer Kommentare abgeben
können und ihre Hörauftrage in Bezug auf die erarbeiteten
Kriterien ausführen. Bei einer Klassenfrequenz von 28 Schülern
ist dies nicht realisierbar, wenn das Stundenziel innerhalb von 45 Minuten
erreicht werden soll. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, diese Teilungsstunde
für das Unterrichtsvorhaben zu nutzen.
5.1.
Sachstruktureller Entwicklungsstand / Klassensituation
Mit
freiem und angeleiteten Schreiben sind die Schüler bereits vertraut,
denn einige solcher Stunden fanden in den letzten Monaten statt. Die
Schreibmotivation ist generell hoch. Die meisten der Schüler in
der 3b befinden sich in der vorletzten Phase der Schreibentwicklung,
das heißt, sie benutzen die phonetische Umschrift und integrieren
in zunehmendem Maße typische Rechtschreibmuster. Vier Schüler
in der 3b haben jedoch Hemmungen, eigene Texte zu Papier zu bringen,
da sie auf keinen Fall etwas inhaltlich oder orthographisch "Falsches"
aufschreiben wollen. Sie verfügen noch nicht sicher über eine
größere Anzahl von Wörtern, die ihnen beim Schreiben
hilfreich sind. Aus diesem Grund greifen sie zum Teil auf Skelettschreibungen
zurück, was dazu führt, dass sie beim Vorlesen ihrer eigenen
Texte Schwierigkeiten haben, weil sie sie selber nicht mehr genau entziffern
können. Zwei dieser Schüler sind zu Beginn diesen Schuljahres
neu in die Klasse gekommen und sind mit freiem und angeleiteten Schreiben
nicht vertraut. Außerdem haben sie Zweifel an der eigenen Leistung.
Ein Grund dafür ist sicherlich ihre Erfahrung in Bezug auf schlechte
Noten im Diktat. Einer der Schüler, der aus einer anderen Schule
zu uns gekommen ist, wird bereits im Januar 12 Jahre alt und ist dabei,
sich in der Klasse zu integrieren, was wegen des großen Altersunterschiedes
schwierig ist.
In
der hier dargestellten Stunde habe ich mich aus den oben genannten Gründen
bemüht, verschiedene Lernhilfen anzubieten, die Schreibhemmungen
verhindern sollen. Dazu gehören die mündlich geäußerten
Beiträge verschiedener SchülerInnen im Kreis, die als Ideensammlung
genutzt werden können.
Neben
dem Bild bieten gelbe Wortkarten an der Tafel eine Lernhilfe visueller
Art. Auf ihnen stehen die Leitfragen, die bei der Strukturierung der
Geschichte hilfreich sind. Aus verschiedenen Stunden zum mündlichen
Erzählen im letzten Schuljahr sind die Schüler bereits mit
der Entwicklung von Geschichten zu Leitfragen vertraut. In der hier
dargestellten Stunde werden sie jedoch erstmalig alle zu Leitfragen
eine eigene Geschichte aufschreiben.
Um
den Lernern, die visuelle Anreize benötigen, um Geschichten entwickeln
zu können, eine weitere Hilfe zu geben, werde ich einige der genannten
Schülerideen in Stichwörtern unter die jeweilige Leitfrage
an die Tafel schreiben. Dadurch, dass der individuelle Schreibentwicklungsstand
bei den Kindern in der 3b höchst unterschiedlich ist, wird auch
die Länge der Texte, die zu Papier gebracht werden, sehr stark
variieren. Die individuellen Unterschiede sind der Grund dafür,
dass man nicht von allen Schülern erwarten kann, dass sie die Geschichte
in dieser Stunde beenden können. In der darauffolgenden Stunde
wird dafür und für die Überarbeitung noch Zeit zur Verfügung
stehen. Da Schreiben immer auch "Überarbeiten" heißt,
muss in der darauffolgenden Stunde genügend Zeit für die Überarbeitung
eingeräumt werden.
Im
Rahmen der Einheit wurde verstärkt auf eine Besonderheit bei den
behandelten Reisegeschichten hingewiesen – die unterschiedlichen
Satzanfänge. Die meisten Kinder in der 3b beginnen ihre Sätze
stets mit "und dann...und dann", was von den Zuhörern
oder Lesern der Texte als "langweilig" empfunden wird. Neben
der inhaltlichen Seite wird also in dieser Stunde auch auf den sprachlichen
Ausdruck bezüglich der Satzanfänge geachtet. Texte von Schülern
anderer Klassen wurden in der Einheit bereits besprochen, Satzanfänge
herausgesucht und in vorgegebene Texte eingesetzt. Gemeinsam wurde ein
Plakat mit den Satzanfängen der Kinder erstellt. Dieses Plakat
hängt in der Klasse und kann von den Kindern beim Schreiben ebenfalls
als Lernhilfe benutzt werden.
Eine
weitere Lernhilfe stellen die Kinder dar, die mit ihren Texten fertig
sind. Sie bieten ihre Hilfe an. Außerdem stehe ich natürlich
jederzeit für Hilfestellungen zur Verfügung und werde mich
in der Schreibphase besonders um Kinder wie Benjamin kümmern, der
zwar sehr gerne liest, jedoch ungern schreibt, da ihm die Feinmotorik
noch Probleme bereitet. Aus diesem Grund schreibt er als einziger in
der Klasse noch häufig in Druckschrift, weil ihm dies bedeutend
leichter fällt. Die unterschiedlichen Lernhilfen sollen dazu beitragen,
dass die SchülerInnen zunehmend selbstständiger arbeiten können
und sich selbst die Hilfen heraussuchen lernen, die ihnen am geeignetsten
erscheinen, das Lernziel zu erreichen. Generell ist es wichtig, den
Kindern zu vermitteln, dass sie auch in der nächsten Stunde genug
Zeit haben, um die Texte abschließend zu überarbeiten, denn
so kann schreibhemmender Zeitdruck vermieden werden.
6.
Literatur
Kohl,
Eva Maria: Zauberstift. Schreib-Spiele Nr. 2., Volk und Wissen Verlag
GmbH, Berlin 1994
Schuster,
Karl: Einführung in die Fachdidaktik Deutsch., Schneider Verlag
Baltmannsweiler, Baltmannsweiler 1999.
Senatsverwaltung
für Schule, Berufsbildung und Sport: Vorläufiger Rahmenplan
für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule. Grundschule.
Klasse 1-6. Deutsch, 1990.
Spitta,
Gudrun: Anstiften zum Schreiben. Anregungen und Beispiele zum Verfassen
von Texten in der Grundschule., Pädagogisches Zentrum, Berlin 1989.
Spitta,
Gudrun (Hrsg.): Freies Schreiben. Eigene Wege gehen. Libelle Verlag
1998.
7.
Verlaufsplanung
Zeit
|
Phase
|
Unterrichtsgeschehen
|
Sozialform
/ Medien
|
|
10.00
|
Begrüßung
|
Die
S. versammeln sich im Stuhlhalbkreis. L. begrüßt S.
mit dem Schreiblied.
|
Frontalunterricht,
Stuhlhalbkreis
|
|
Didakt.
Kommentar: Durch das Lied werden die S. auf den Beginn des Unterrichts
eingestimmt, sie können sich sammeln. Der Stuhlhalbkreis
vor der Tafel ist deshalb nötig, damit sich die S. beim Sprechen
ansehen und einander zuwenden können, was bei der sonst üblichen
frontalen Sitzordnung nicht möglich ist. Aus Zeitgründen
habe ich den Stuhlhalbkreis bereits vor Beginn der Stunde eingerichtet.
|
|
10.03
|
Einstieg
|
L.
klärt über das Ziel der Stunde auf und erklärt
den Arbeitsauftrag. Die S. sammeln ihre Ideen zu den Leitfragen
mündlich. Sie beachten dabei die Leitfragen. L. weist, wenn
nötig, auf das Plakat mit den Satzanfängen hin und hält
Stichwörter an der Tafel fest.
|
Stuhlhalbkreis,
angeleitetes
Unterrichtsgespräch,
Bild,
Wortkarten und
Stichwörter
an der Tafel,
Tafelbild
s. Anhang
|
|
Didakt.
Kommentar: Durch das Sammeln der Ideen üben sich die Schüler
im mündlichen Sprachgebrauch.
Sie
erhalten so die Möglichkeit, sich Anregungen bei anderen
Kindern zu holen, die sie eventuell in ihren eigenen Geschichten
verwenden können. Ein Grund für Schreibhemmungen bei
einigen S. ist die fehlende Zeit für Inspiration und Imagination.
Durch die mündliche Erarbeitung soll den S. die Möglichkeit
gegeben werden, sich Anregungen und Ideen zu holen und sich gedanklich
mit der Aufgabe vertraut zu machen. So kann das von Spitta erwähnt
"mentale Lexikon" bzw. der gedankliche Textentwurf entstehen.
Die gelben Wortkarten mit den Leitfragen dienen als Strukturierungshilfe.
Sie bleiben als Lernhilfe den Rest der Stunde an der Tafel. Das
gilt auch für die Stichwörter, die ich aus Zeitgründen
selber an die Tafel schreibe.
|
|
10.13
|
Erarbeitung
/
Schreibphase
|
Wortkarten
mit dem Arbeitsauftrag werden an der Tafel befestigt. Die S. schreiben
ihre Geschichten auf.
|
Einzelarbeit,
Wortkarten,
Arbeitsblätter,
Tafelbild
s. Anhang
|
|
Didakt.
Kommentar: Als Lernhilfe werden Wortkarten mit Hinweisen zur Vorgehensweise
beim Schreiben an der Tafel angebracht, die die Vorgehensweise
bei der Schreibphase verdeutlichen und sich auf die erarbeiteten
Kriterien (Leitfragen und Satzanfänge) beziehen. Die Arbeitsblätter
dienen in dieser Stunde zum Festhalten des ersten Entwurfes. Aus
diesem Grund habe ich das Bild nur klein auf das Blatt kopiert,
denn erst der überarbeitete Entwurf wird dann von den Kindern
in ansprechender Form (Hinstellbuch) festgehalten. Das Bild auf
dem Arbeitsblatt – zusätzlich zu dem an der Tafel -
erschien mir sinnvoll, weil die Kinder es so während des
Schreibprozesses kontinuierlich vor Augen haben und nicht immer
nach vorne sehen müssen, wenn sie dies vom Schreiben ablenkt.
|
|
10.33
|
Schlusskreis
/
Präsentation
der Zwischenergebnisse
|
S.
präsentieren ihre Zwischenergebnisse. L. verteilt Höraufträge.
Die
Zuhörer nehmen zu den Texten Stellung.
L.
gibt am Ende der Stunde Ausblick auf das weitere Vorgehen in der
nächsten Stunde. L. sammelt die Texte der S. zur Überarbeitung
ein.
|
Stuhlkreis,
Texte
der S.
|
|
Didakt.
Kommentar: Die Höraufträge beziehen sich auf die in
der ersten Phase erarbeiteten Kriterien für den zu erstellenden
Text. Beim ersten Lesedurchgang achten die Kinder beim Zuhören
darauf, ob die Leitfragen beantwortet wurden, beim zweiten Durchgang
achten alle auf die unterschiedlichen Satzanfänge. Die Zuhörer
nehmen dann Stellung zu dem Gehörten und beziehen sich dabei
auf die Höraufträge. Die Höraufträge sind
nötig, damit die Schüler zu aktivem Zuhören angeregt
werden.
|