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Carsten Nix
1. Schulpraktischen Seminar im Bezirk Hellersdorf (L)
30.11.1999
Lesen des Kinderbuchs "Mensch, Emil!" von Simone Klages
Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines literarischen Spaziergangs zum oben genannten Buch
Exkursion (ca. 6 Stunden): Durchführung des literarischen Spaziergangs
9./10. Std.: Auswertung des literarischen Spaziergangs
Im Teilgebiet "Lesen" des Rahmenplans für den Deutschunterricht der Klassen 1 - 6 werden folgende Aufgaben des weiterführenden Leseunterrichts genannt:
die Lesefertigkeit steigern
die Lesefähigkeit erweitern
eine altersgemäße Lesemündigkeit entwickeln.
Dies sei nur zu erreichen, wenn die Schüler/innen
Freude am Lesen empfinden
Informationen erkennen und entnehmen können
Texte für eigenes Handeln nutzen
mit Texten produktiv umgehen und
Texte verstehen lernen.
Letzteres soll erreicht werden, indem unter anderem mit Hilfe von unterschiedlichen methodischen Verfahren Texte erschlossen werden. Die handlungs- und produktionsorientierte Literaturdidaktik der letzten Jahre hat eine breite Palette solch unterschiedlicher methodischer Verfahren hervorgebracht und erweitert und ergänzt damit die traditionelle Textanalyse und -interpretation im Unterrichtsgespräch. An dieser Stelle sei mit Michael Sahr nur ein Vertreter dieser Didaktik genannt. Für die unterrichtliche Erschließung eines Kinderbuches empfiehlt Sahr in der Regel das integrative Verfahren, bei dem Aspekte der analytischen und der synthetischen Methode aufgegriffen werden. Als weiteren Vorschlag zur Leseförderung nennt Sahr auch literarische Exkursionen, bei denen schulische Vorhaben mit Aktivitäten im außerschulischen Raum verbunden werden sollen (vgl. Sahr 1998).
In den vorangegangenen 16 Stunden der Einheit wurde das Buch "Mensch, Emil!" von den Schüler/innen bis zum Ende des 14. Kapitels gelesen. Dies geschah in Form des schon genannten gemischten, integrativen Verfahrens. Den eigentlichen Lesevorgang betreffend, wurde eine Mischung von häuslicher und schulischer Lektüre praktiziert, denn so konnte lautes Vorlesen und stilles Erlesen in der Schule geübt und gleichzeitig auch außerschulisches Lesen gefördert werden. Neben der eigentlichen Lektüre war/ist die unterrichtliche Arbeit mit dem Buch geprägt durch die folgenden Tätigkeiten: begleitendes Leseheft (gezielte Lese- (inhalts-) Aufgaben), Vermutungen über Fortgang der Geschichte an ausgewählten Stellen, mündliche, schriftliche, bildnerische und szenische Darstellung solcher Vermutungen, Vergleich zwischen antizipierten und tatsächlichem Handlungsverlauf, Verbindung zu eigenen Erfahrungen, Rollenspiele, Lebendige Buchbilder - Verhältnis zwischen zwei oder mehreren Figuren klären und darstellen, begleitendes Rätsel (jedes Kapitel ergibt einen Buchstaben (Gesamtlösungswort), Dialogisierung von erzählenden Textteilen, Lesen mit verteilten Rollen, genannte Orte, Straßen im Buch suchen und auf Stadtplanausschnitt markieren u. a.
Aufgrund der beschriebenen Vorgehensweise war es von mir gewünscht, dass das Buch immer nur abschnittweise gelesen werden sollte. Das Ende des 14. Kapitels, bzw. das folgende 15. Kapitel, stellt den Höhepunkt der Handlung dar, da hier die zwei wesentlichen Handlungsschwerpunkte ihre Klärung finden.
Die Exkursion greift einerseits drei Textstellen auf, die den schon gelesenen Kapiteln entnommen sind. Andererseits thematisiert sie drei Textstellen aus dem entscheidenden 15. Kapitel, das noch nicht gelesen wurde.
In den zwei folgenden Stunden der Einheit wird der literarische Spaziergang ausgewertet. Abschließend werden die letzten beiden Kapitel gelesen und "Wege aus dem Buch heraus" (vgl. Babbe 1996) beschritten.
Die Schüler/innen
vertiefen ihr Textverständnis, indem sie sich mit bestimmten bekannten und noch unbekannten Textstellen intensiv auseinandersetzen und die Handlungsfolge erschließen, die Motive der handelnden Figuren hinterfragen und verstehen, eigene Erfahrungen miteinbeziehen und die betreffende Schlüsselszene dem Rest der Klasse als Gruppe vor Ort vorstellen;
vertiefen ihr Textverständnis, indem sie ausgewählte, für den Handlungsverlauf bedeutsame, Schauplätze der Geschichte auf dem literarischen Spaziergang erkunden und so eine genauere Vorstellung und Empfindung dieser Situationen, Handlungsfolgen und Beweggründe für die Verhaltensweisen der handelnden Figuren erhalten;
vertiefen ihr Textverständnis und schulen ihr "Zurechtfinden" im Berliner Stadtbezirk Kreuzberg, indem sie unter Zuhilfenahme eines Stadtplans, der Informationen der Textstelle sowie weiterer, durch den Lehrer vorgegebener Informationen, die Route ihres Teilstücks der Exkursion ausarbeiten, markieren und den Rest der Klasse auf der Exkursion führen bzw. sich führen lassen und somit auch eine genauere Vorstellung der räumlichen Situation bestimmter Handlungen der Geschichte erlangen; darüber hinaus erkennen sie Übereinstimmungen und auch Abweichungen bzw. Unterschiede zwischen den von Klages beschriebenen und auch gezeichneten Orten der Handlung und und der Wirklichkeit und setzen sich durch diesen Vergleich intensiv mit dem Text auseinander;
bilden bei den des 15. Kapitels entnommenen Textstellen Hypothesen über das vorangegangene und nachfolgende Geschehen und überprüfen die grundsätzliche Möglichkeit ihrer Vermutungen vor Ort;
dokumentieren über Äußerungen und Handlungen (bildnerische Gestaltung, szenische Gestaltung etc.) ihr (eventuell) vertieftes Textverständnis;
üben sich im sach- und gruppenbezogenen sprachlichen Handeln;
üben sich im schriftlichen Sprachgebrauch, indem sie unter dem Eindruck und der Erfahrung des Spaziergangs zu bestimmten Situationen und Handlungsmotiven der Figuren schreiben;
empfinden Freude am Lesen und entwickeln ein Leseinteresse.
Die Schüler/innen bereiten gemeinsam in Gruppenform jeweils ein Teilstück des literarischen Spaziergangs vor, indem sie die betreffende Textstelle lesen, nachlesen bzw. überlegen, was der der Textstelle entommenen Handlung vorangegangen ist bzw. nachfolgt/nachfolgen könnte, sich (unter Einbeziehung eigener Erfahrungen und Vorstellungen) Antworten auf die die Schlüsselszenen betreffenden Fragen überlegen und eine Route ihres Teilstücks des Spaziergangs ausarbeiten und markieren.
Die Schüler/innen
finden sich in sechs Gruppen zusammen, indem sie Textstellen, Fotos, Zeichnungen des Buches und Realien einander zuordnen;
setzen sich durch diese Zuordnung intensiv mit den Textstellen und den jeweiligen geschilderten Situationen der Geschichte auseinander;
werden durch diese Zuordnung für die "Sache" und die folgende Gruppenarbeit "aufgeschlossen" und motiviert;
entscheiden innerhalb der Gruppen selbst über die Verteilung der Aufgaben und die Vorgehensweise bei deren Bearbeitung;
üben sich durch zu treffende Entscheidungen und die gemeinsame Bewältigung des Vorhabens "Vorbereitung eines Teilstücks des Spaziergangs" im sozialen Miteinander;
informieren sich über das der Textstelle vorangegangene und nachfolgende Handlungsgeschehen;
bilden Hypothesen über das der Textstelle vorangegangene und nachfolgende Handlungsgeschehen;
überlegen sich (unter Einbeziehung eigener Erfahrungen und Vorstellungen) Antworten auf die die Schlüsselszenen betreffenden Fragen; und eine Route ihres Teilstücks des Spaziergangs ausarbeiten und markieren.
arbeiten eine Route ihres Teilstücks des Spaziergangs aus und markieren diese zunächst auf einem kleinen Stadtplanausschnitt;
fügen ihre ausgearbeiteten Teilstücke an der Tafel gemeinsam zur Gesamtroute des Spaziergangs zusammen;
Mit Beginn des Schuljahres 1999/2000 unterrichte ich in der Klasse 4 vier Stunden (in der Regel zwei Deutschstunden und zwei Kunststunden), davon drei Stunden selbstständig und eine Stunde unter Anleitung. Die Klasse umfasst 29 Schüler/innen, davon 18 Mädchen und 11 Jungen.
Mit Beginn der Unterrichtseinheit zum Kinderbuch "Mensch, Emil!" unterrichte ich meine Stunden in der 4 fast vollständig im Bereich Deutsch, wobei natürlich auch immer wieder Vernetzungen mit den Lernbereichen Kunst und Sachkunde stattfinden.
Das Niveau der Klasse in Bezug auf Lesefertigkeit und Lesefähigkeit ist nach meinem Dafürhalten durchschnittlich. Es gibt einige sehr leistungsstarke Leserinnen, ein breites Mittelfeld mit "altersgemäßem" Leistungsniveau und einige schwache Leser, die Schwierigkeiten bei der Texterschließung haben und wohl auch aus diesen Gründen wenig Freude am Lesen empfinden. Trotzdem gab es, wie meine anleitende Lehrerin Fr. K. mir mitteilte, am letzten Elternsprechtag in der vergangenen Woche positive Rückmeldungen zur Arbeit mit dem Buch, gerade auch von Eltern eher leistungsschwächerer Schüler. So war zu hören, dass das Lesen des Buchs "Mensch, Emil!" und die unterrichtliche Auseinandersetzung damit den Kindern Spass machen würde und sie zu Hause zu längeren Lesephasen (in Bezug auf das konkrete Buch) motiviert wären, als sonst üblich.
Bei einer vor der Unterrichtseinheit anonym durchgeführten Umfrage zum Leseverhalten der Schüler/innen der Klasse 4 in ihrer Freizeit zählten 14 von 27 Schüler/innen das Lesen zu ihren drei favorisierten Freizeitbeschäftigungen (davon 13 Mädchen und ein Junge!). Auf die Frage "Fällt es dir leicht etwas zu lesen?" antworteten sechs Kinder mit "nein" (davon zwei Mädchen und vier Junge).
Seit Februar gehören zwei Jungen zum Klassenverband, die zuvor andere Schulen besuchten und die beide häufig durch ihre Verhaltensauffälligkeiten den Unterricht stören sowie ihre Mitschüler/innen ablenken. Daniel stört das Unterrichtsgeschehen von Zeit zu Zeit durch, "Quatschen" Pfeifen und Geräusche unterschiedlicher Art. Dies wird sowohl von Lehrern als auch von Schüler häufig als Provokation verstanden. Bei E. reichen oft geringste Anlässe aus, um ihn aus der Ruhe zu bringen bzw. ihn "explodieren" zu lassen. E. muss mehrmals am Tag ein Medikament einnehmen. Seine Mitschüler/innen kennen die krankheitsbedingten Gründe seiner Verhaltensauffälligkeit und akzeptieren ihn überwiegend. Trotzdem kommt es auch hier hin und wieder zu größeren Auseinandersetzungen, sei es zwischen E. und seinen Mitschüler/innen, als auch zwischen ihm und dem Lehrpersonal. Für E. besteht das Dauerangebot den Klassenraum zu verlassen, sofern er dies für notwendig erachtet. In seltenen Fällen musste er auch schon gegen seinen Willen aus dem Klassenraum gebracht werden. Für E. wurde ein Förderausschuss beantragt. J. stört manchmal den Unterricht ebenfalls massiv. Er befindet sich in therapeutischer Behandlung. Das Verhalten weiterer zwei bis drei Jungen macht es zeitweise auch schwierig einen "normalen" Unterricht durchzuführen.
Literarische Spaziergänge gibt es schon lange. Im Rahmen der Umsetzung solcher Exkursionen mit Schulklassen entwickelt aber LesArt - das Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur - erstmalig seit sechs Jahren kreative Leseförderungsmodelle. Unter Einbeziehung anderer Künste und Medien sollen in monatlichen Veranstaltungen Kinder und Jugendliche auf Bücher neugierig gemacht werden.
Mit der Publikation "Von Alex bis Zoo" stellte LesArt 10 literarische Spaziergänge vor, deren erprobte Konzepte mögliche methodisch-didaktische Ansätze im Umgang mit Literatur, Schauplätzen, Themen und kreativen Umsetzungsformen zeigen. Die dort beschriebene Arbeitsweise regt dazu an den Spuren dieser Spaziergänge zu folgen, sie umzuändern und "auf neuen Wegen eigene" auszuprobieren (vgl. LesArt 1998). Die vorliegende Unterrichtssequenz stellt den Versuch dar, dies am Beispiel des Buchs "Mensch, Emil!" von Simone Klages zu realisieren.
Auf 168 Seiten und in 16 Kapiteln schildert Klages die Freundschaft von drei Kindern - Emil, Katjenka und Billy (ein Mädchen!) - die gemeinsam mit Katjenkas Eltern die Sommerferien in Berlin mit ihren Rädern verbringen. In dieser Zeit erleben sie viele aufregende Dinge. Zwei wesentliche Handlungsstränge ziehen sich nahezu durch das gesamte Buch.:
Katjenka lernt zu Beginn ihres Aufenthalts in Berlin zufällig Sascha kennen, einen älteren berliner Jungen, und verliebt sich in ihn. Bis zum 15. Kapitel beschreibt Klages, wie Katjenka auf ein Wiedersehen hofft, wie sie sich mehrmals zufällig treffen und wie sich die beiden zum ersten Mal richtig verabreden. Die Autorin erzählt von Katjenkas Träumen und Wünschen, aber auch von ihren Ängsten und wie sie sich durch ihr "Verliebtsein" von Emil und Billy abgrenzt bzw. ausgegrenzt wird. Die ganze Zeit hofft Katjenka auch auf ein Liebesbekenntnis von Sascha, was sie aber nicht erhält. Im 15. Kapitel kommt es zur "Klärung": Sascha gesteht Katjenka, dass er sie zwar mag, aber nicht in sie verliebt ist. Die Textstelle der Gruppe 6 endet mit den Worten Saschas: "Du, Katjenka, ick muss dir wat sagen." Bei der Vorbereitung und beim Spaziergang selbst sollen die Schüler vermuten, was Sascha wohl zu sagen hat. Erst nach dem Spaziergang erfahren die Schüler vom wirklichen Fortgang der Geschichte und können diesen mit ihren Vermutungen vergleichen. Durch dieses Vorgehen soll das Augenmerk der Schüler/innen konkret auf diese Situation gelenkt werden und sie dadurch auch stärker dafür sensibilisieren (nicht zuletzt auch eventuell durch das Einbringen eigener Vorstellungen und Erfahrungen).
Emil, der von Anfang an eifersüchtig auf Sascha ist, verdächtigt ihn seit der ersten Begegnung ein Fahrraddieb zu sein. In der Geschichte wird beschrieben, welche "Indizien" immer wieder gegen Sascha sprechen. Auch Katjenka bekommt immer wieder Zeifel an Saschas Unschuld, die sich später aber stets als unbegründet erweisen, und ist, durch ihre Gefühle für und die "Beweise" gegen Sascha, einem inneren Gefühlschaos ausgeliefert. Als schließlich Emils Rad gestohlen wird, fällt sein Verdacht sofort auf Sascha. Das Ende des 14. Kapitels und das von den Schüler/innen noch nicht gelesene 15. Kapitel berichten von Saschas Unschuld und von der kurzen, erfolgreichen Verfolgungsjagd auf den wirklichen Fahrraddieb.
Wie geschildert, finden beide wesentlichen Handlungsschwerpunkte im 15. Kapitel ihre Klärung. Die letzten drei Textstellen sind diesem Kapitel entnommen und greifen diesen wichtigen Aspekt auch mit der Bearbeitung der Aufgaben zur Vorbereitung des Spaziergangs auf.
Auch die ersten drei Textstellen, die den Kapiteln entnommen sind, die die Kinder schon gelesen haben, fokussieren die beschriebenen Schwerpunkte der Handlung.
Auch im Hinblick auf die Bearbeitung des Themas meiner schriftlichen Prüfungsarbeit ("Ein Spaziergang aus dem Buch heraus..." Die literarische Exkursion als Methode zur Vertiefung des Textverständnisses; dargestellt an Sequenzen einer Unterrichtseinheit zum Kinderbuch "Mensch, Emil!" von Simone Klages im vorfachlichen Unterricht, Lernbereich Deutsch, einer Klasse 4.) war es für mich von Bedeutung solche Szenen aus der Geschichte für den Spaziergang auszuwählen, die als Schlüsselszenen bzw. "Scharnierstellen" der gesamten Geschichte fungieren. Nur das Verstehen dieser Schlüsselszenen ermöglicht es den Schüler/innen dem gesamten Handlungsverlauf zu folgen und diesen zu erfassen. Die ausgewählten Textstellen, bzw. die darin beschriebenen Situationen, können somit als Indikator dafür dienen, ob das Textverständnis bei den Kindern durch diese Methode wirklich vertieft wurde. (In der Auswertungsphase des Spaziergangs soll eine mögliche Vertiefung des Textverständnisses in Form von Schüleräußerungen und bestimmten Schülerhandlungen dokumentiert und interpretiert werden).
Siehe Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit und vorangegangene Sachklärung 4.2.
Sowohl die Sozialform Sitzkreis (Unterrichtsgespräch), als auch der Koffer als Aufbewahrungsort verschiedener Realien sind den Schüler/innen aus der laufenden Unterrichtseinheit bestens vertraut. Im Sitzkreis wurde immer wieder über das Geschehen der Geschichte gesprochen, es wurde vorgelesen, an passenden Stellen unterbrochen, über den Fortgang der Handlung Vermutungen angestellt und die Hypothesen mit dem wirklichen Fortgang verglichen. Gerade auch im Sitzkreis wurde immer wieder der Koffer in den Blickpunkt des Geschehens gerückt. Er diente als Einstieg in die gesamte Unterrichtseinheit und beinhaltete zu Beginn der Buchlektüre 16 Lesespuren (entsprechend der 16 Buchkapitel) in Form unterschiedlicher Gegenstände. Die Schüler/innen sollten eingangs mit Hilfe der Gegenstände Vermutungen über den Inhalt der Geschichte formulieren. Jeweils nach der Lektüre eines oder mehrerer Kapitel wurde der Koffer wieder geöffnet und gemeinsam überlegt, welcher der Gegenstände zum gelesenen oder gehörten Kapitel passt. Der entsprechende Gegenstand wurde dann aus dem Koffer entnommen. Mittlerweile sind nur noch zwei Gegenstände in ihm enthalten, was die Zuordnung zu den Kapiteln natürlich stark vereinfacht.
Der auch für diese Stunde gewählte Koffer, der die Textstellen, Fotos, Zeichnungen und Realien für die folgende Zuordnung und damit Gruppen"findung" enthält, soll die Kinder für das Folgende "aufschließen", sie neugierig machen und motivieren und ihren Blick auf die "Sache" lenken.
Der Inhalt des Koffers (siehe oben) wird nun an die Schüler/innen verteilt, nicht wahllos, sondern überlegt. Dies dauert zwar etwas länger, hat aber den Vorteil, dass auf die Gruppenbildung (siehe unten) Einfluss genommen wird.
Zunächst liest ein Schüler seine Textstelle vor. Die anderen Schüler/innen, die Fotos, Zeichnungen oder Realien in den Händen halten, müssen nun überlegen, welches dieser Dinge zu der Textstelle passt. Wurden die entsprechenden Dinge zugeordnet, liest der nächste Schüler vor usw. Wurden bei den ersten fünf Gruppen alle Dinge richtig zugeordnet, so scheint sich die Zuordnung bei der letzten Gruppe zu erübrigen, da ja nunmehr nur noch fünf Dinge vorhanden sind. Gerade dies kann aber zum Abschluss dieser Phase als Kontrolle dafür dienen, ob vorher alles richtig verlaufen ist.
Diese Phase im Sitzkreis dient nicht nur der Gruppenfindung, sondern soll den Blick der einzelnen Schüler/innen auch auf die "Sache" lenken, hier: die in kurzen Texten beschriebenen Schlüsselszenen. Dieser Blick auf den Inhalt der Textstellen öffnet die Schüler/innen für die folgende Gruppenarbeit und macht ihnen den Einstieg in diese einfacher.
Durch die Zuordnung der Texte, Fotos, Zeichnungen und Realien haben sich nun sechs Gruppen á fünf Schülern (eine Gruppe mit vier Schüler/innen - Vollzähligkeit der Klasse vorausgesetzt!) gefunden. Die Gruppen sind in sich leistungsheterogen. Da bezüglich des Schwierigkeitsgrades unterschiedliche Aufgaben als Vorbereitung für die Exkursion zu bearbeiten sind, eröffnet dies die Möglichkeit die Aufgaben entsprechend des Leistungsniveaus - nach Selbsteinschätzung - zu verteilen. Ferner können stärkere Schüler/innen schwächeren helfen.
Die grundsätzliche Entscheidung für Gruppenarbeit als Vorbereitung auf den Spaziergang hat folgende Gründe: Die Führung des Spaziergangs sollte weitgehend in die Hände der Kinder verlagert werden. So lag es nahe, entsprechend der Anzahl der Schlüsselszenen, Gruppen bilden zu lassen, die als Vorbereitung bestimmte - von mir weitgehend vorgegebene - Aufgaben bearbeiten sollen. Da ich bei der Konzeption des Spaziergangs viele unterschiedliche Aspekte verwirklicht sehen wollte (Besuch der Orte der Schlüsselszenen, Vergleich der (schon gelesenen) Buchhandlung mit den örtlichen Gegebenheiten, Hypothesenbildung über Fortgang der Handlung im 15. Kapitel, Orientierung im Stadtbezirk - Verbindung zum Rahmenplan Sachkunde - sowie Schilderung der genaueren Umstände der Schlüsselszenen), fiel meine Wahl auf die Gruppenarbeit.
Es ist davon auszugehen, dass die Schüler/innen einen längeren Zeitraum brauchen werden, sich mit den Aufgaben und der Verteilung der Bearbeitung dieser Aufgaben auf die Gruppenmitglieder auseinanderzusetzen. Der vorangegangene Verweis auf bestimmte Arbeitshinweise soll den Schüler/innen in dieser Phase der Gruppenarbeit helfen.
Die Gruppenarbeit als solche und insbesondere als Vorbereitung auf die Exkursion ist für mich und die Schüler/innen in dieser Klasse im Deutschunterricht neu. So stellte ich mir bei meiner eigenen Unterrichtssequenzvorbereitung immer wieder die Frage, wie stark ich steuern darf und wie stark steuern muss. Die Schüler/innen sind aber die Zusammenarbeit mit mehr als zwei Personen schon aus kleineren Projekten im Lernbereich Sachkunde gewohnt. Trotzdem ist dies für mich ein "Experiment", dessen Ausgang ich trotz - nach meinem Dafürhalten - bester Planung nicht genau vorhersehen kann.
Da die eigentliche Auswertung der Gruppenarbeit erst am Ende der zweiten Stunde erfolgen soll, ich aber trotzdem ein "rundes" Stundenende angesichts des Unterrichtsbesuchs zeigen möchte, erfolgt am Ende der Stunde eine kurze Zwischenauswertung, in der über die Arbeit in den Gruppen gesprochen werden soll.
Begrüßung
L. zeigt Koffer
S. sollen Vermutungen über Inhalt anstellen
L. öffnet Koffer und verteilt den Inhalt an die S.
S. lesen/betrachten Texte, Fotos, Zeichnungen und Realien
L. erklärt die folgende Vorgehensweise
Jeweils ein S. liest seine Textstelle vor, die übrigen S. müssen versuchen herauszufinden, welches der verteilten Gegenstände (Fotos, Zeichnungen aus dem Buch, Realien) dazu passt
L. erklärt das Vorhaben der Doppelstunde und damit verbunden die grobe Aufgabe der S. auch während der Exkursion.
Aktions-, Sozialform, Medien: Sitzkreis, Unterrichtsgespräch, Koffer, Textkarten, Fotos, Zeichnungen, Realien
S. sitzen mit ihren Materialien aus der 1. Phase in Gruppen an ihren Gruppentischen
L. gibt Arbeitshinweise
L. gibt geschlossene Mappen sowie ein Blatt mit einer groben Übersicht über die Aufgaben und die Vorgehensweise bei der Gruppenarbeit
S. bestimmen (starken) Vorleser/in und lesen Übersicht (bzw. hören zu)
S. öffnen Mappen und sichten die Aufgaben und das Material
S. beratschlagen über Verteilung der Aufgaben und deren Bearbeitung
S. arbeiten selbstständig (allein, zu zweit, zu dritt etc.) an bestimmten Aufgaben
L. gibt Hilfestellung
Aktions-, Sozialform, Medien: Gruppenarbeit, Gruppentische, Tafel, frontal, Lehrer"vortrag", Gruppenarbeit, Textkarten, Fotos, Zeichnungen, Realien, Mappen, Stadtplanausschnitt, Grobübersicht, Arbeitsaufträge
S.
äußern sich zur vorangegangenen Gruppenarbeit, in Bezug auf
- Vorgehensweise in den Gruppen
- Art der Aufgaben
- Verteilung der Aufgaben
- Probleme bei der Bearbeitung
- Zwischenergebnisse
S. geben eventuell wertvolle Hinweise
L. gibt Hinweise
Aktions-, Sozialform, Medien: Gruppentische, Tafel, frontal, Unterrichtsgespräch, Textkarten, Fotos, Zeichnungen, Realien, Mappen, Stadtplanausschnitt, Grobübersicht, Arbeitsaufträge
Babbe, Karin: Schmökerzeit. Leipzig 1996.
Klages, Simoone: Mensch. Emil. Weinheim und Basel 1997.
LesArt (Hrsg.): Von Alex bis Zoo. Berlin 1998.
Senatsverwaltung für Schule, Berufsbildung und Sport (Hrsg.): Vorläufiger Rahmenplan für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule. Grundschule Klasse 1 bis 6. Deutsch. Berlin 1991.
Sahr, Michael: Leseförderung durch Kinderliteratur. Baltmannsweiler 1996.
Einigt euch in eurer Gruppe auf eine Vorleserin oder einen Vorleser! Sie oder er wird dem Rest eurer Gruppe nun vorlesen, was zu tun ist. Schaut euch erst danach die restlichen Blätter an! Folgende Aufgaben sollen euch dabei helfen euer Teilstück des Spaziergangs vorzubereiten:
1. Führt die Klasse vom U-Bahnhof "Platz der Luftbrücke" zu dem Ort, an dem die Handlung eures Textes spielt und von dort zur Bergmannstraße / Ecke Solmsstraße. Bearbeitet dazu das gelbe Arbeitsblatt.
2. Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach passiert ist. Bearbeitet dazu das rosa-farbene Arbeitsblatt.
3. Stellt euren Mitschülern Fragen zu dem Text. Bearbeitet dazu das hellblaue Arbeitsblatt.
4. Sucht bei dem Spaziergang die Orte, an denen die beiden Fotos aufgenommen wurden. Bearbeitet dazu das grüne Arbeitsblatt.
Seht euch nun gemeinsam die verschiedenen Aufgaben auf den farbigen Blättern an. Entscheidet gemeinsam, wie ihr vorgeht (siehe Arbeitshinweise an der Tafel). Informiert euch nach der Bearbeitung gegenseitig über eure Ergebnisse! Anschließend sollt ihr auch den anderen Gruppen von eurer Arbeit erzählen.
Aufgabe 1:
Wir kommen mit der U-Bahn am Platz der Luftbrücke an. Führt die Klasse nun an den Ort, an dem die Handlung eures Textes (im Buch: zehntes Kapitel, S. 90/91) spielt. Nachdem ihr alle weiteren Aufgaben vor Ort erledigt habt, sollt ihr die anderen Gruppen nun zur Solmsstraße/Ecke Bergmannstraße führen. Dort übernimmt die nächste Gruppe die Leitung des Spaziergangs. Sucht die oben angegeben Orte auf dem Stadtplan und tragt sie unten auf diesem Bogen in die kleine Karte ein! Einige wichtige Straßennamen stehen dort schon geschrieben! Der Text verrät euch, wohin ihr die anderen vom Platz der Luftbrücke aus führen müsst! Markiert den Weg, den ihr geht, unten auf der kleinen Karte farbig! Am Ende der Gruppenarbeit sollt ihr euren Weg vorne auf der großen Karte an der Tafel farbig markieren. Wer von euch macht das?
Aufgabe 2:
Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes (im Buch Seite 91/92, 10. Kapitel) und über das, was davor und danach in der Geschichte passiert. Lest die Textstelle dort vor! Lies dir jetzt dazu die Textstelle noch einmal durch.Informiere dich auch über das, was danach und davor in der Geschichte passiert. Übe das Nacherzählen des Inhalts. Bei Problemen hilft die Gruppe!
Aufgabe 3:
Lest euren Mitschülern am Donnerstag vor Ort den Text vor und informiert sie darüber, was davor und danach in der Geschichte passiert (siehe Aufgabe auf dem rosa-farbenen Blatt). Stellt ihnen dazu zwei Fragen: Überlegt euch zwei Fragen! Zum Beispiel: "Warum hat sich Katjenka das Treffen mit Sascha irgendwie anders...?" oder Wie würdet ihr euch fühlen, wenn...?" oder... oder... oder... Überlegt euch vorher selber Antworten auf die beiden Fragen!
Aufgabe 4:
Sucht beim Spaziergang die auf den Fotos abgebildeten Orte. Zeigt euren Mitschülern die Fotos! Zeigt auch die dazu passenden Bilder aus dem Buch! Überlegt gemeinsam: Was ist auf den Fotos anders, als es in der Geschichte von der Autorin Simone Klages beschrieben wird oder gezeichnet wurde? Schau dir die Bilder an und suche dazu die passenden Textstellen und Zeichnungen im Buch. Vergleiche! Bei Problemen hilft die Gruppe!
Einigt euch in eurer Gruppe auf eine Vorleserin oder einen Vorleser! Sie oder er wird dem Rest eurer Gruppe nun vorlesen, was zu tun ist. Schaut euch erst danach die restlichen Blätter an! Folgende Aufgaben sollen euch dabei helfen euer Teilstück des Spaziergangs vorzubereiten:
1. Führt die Klasse von der Bergmannstraße / Ecke Solmsstraße zu dem Ort, an dem die Handlung eures Textes spielt und von dort zum U-Bahnhof Südstern. Bearbeitet dazu das gelbe Arbeitsblatt.
2. Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach passiert ist. Bearbeitet dazu das rosa-farbene Arbeitsblatt.
3. Stellt euren Mitschülern Fragen zu dem Text. Bearbeitet dazu das hellblaue Arbeitsblatt.
4. Sucht bei dem Spaziergang die Orte, an denen die drei Fotos aufgenommen wurden. Bearbeitet dazu das grüne Arbeitsblatt.
Seht euch nun gemeinsam die verschiedenen Aufgaben auf den farbigen Blättern an. Entscheidet gemeinsam, wie ihr vorgeht (siehe Arbeitshinweise an der Tafel!). Informiert euch nach der Bearbeitung gegenseitig über eure Ergebnisse! Anschließend sollt ihr auch den anderen Gruppen von eurer Arbeit erzählen.
Aufgabe 1:
Gruppe 1 führt uns zur Bergmannstraße / Ecke Solmsstraße. Führt die Klasse nun von dort an den Ort, an dem die Handlung eures Textes (im Buch: 12. Kapitel, S.123/124) spielt. Nachdem ihr alle weiteren Aufgaben vor Ort erledigt habt, sollt ihr die anderen Gruppen nun zum U-Bahnhof Südstern führen. Dort übernimmt die nächste Gruppe die Leitung des Spaziergangs. Sucht die oben angegeben Orte auf dem Stadtplan und tragt sie unten auf diesem Bogen in die kleine Karte ein! Einige wichtige Straßennamen stehen dort schon geschrieben! Das Bild im Buch auf Seite 64 verrät euch den genauen Ort der Handlung in eurer Textstelle. Markiert den Weg, den ihr geht, unten auf der kleinen Karte farbig! Am Ende der Gruppenarbeit sollt ihr euren Weg vorne auf der großen Karte an der Tafel farbig markieren. Wer von euch macht das?
Aufgabe 2:
Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes (im Buch Seite 123/124, 12. Kapitel) und über das, was davor und danach in der Geschichte passiert. Lies dir jetzt dazu die Textstelle noch einmal durch. Informiere dich auch über das, was danach und davor in der Geschichte passiert. Übe das Nacherzählen des Inhalts! Bei Problemen hilft die Gruppe!
Aufgabe 3:
Lest euren Mitschülern am Donnerstag vor Ort den Text vor und informiert sie darüber, was davor und danach in der Geschichte passiert (siehe Aufgabe auf dem rosa-farbenen Blatt). Stellt ihnen dazu zwei Fragen: Überlegt euch zwei Fragen! Zum Beispiel: "Warum knackt der Dieb die Schlösser von Katjenka und Billy, aber...?" oder... Überlegt euch vorher selber Antworten auf die beiden Fragen!
Aufgabe 4:
Sucht beim Spaziergang die auf den Fotos abgebildeten Orte. Zeigt euren Mitschülern die Fotos! Überlegt gemeinsam: Was ist auf den Fotos anders, als es in der Geschichte von der Autorin Simone Klages beschrieben wird oder gezeichnet wurde? Schau dir die Bilder an und suche dazu die passenden Textstellen und Zeichnungen im Buch. Vergleiche! (Findet am Donnerstag heraus, welcher Arzt seine Praxis in dem Haus von Tante Vero hat. Auf dem Foto kann man dies leider nicht erkennen. Was befindet sich im Hof des Hauses?)
Einigt euch in eurer Gruppe auf eine Vorleserin oder einen Vorleser! Sie oder er wird dem Rest eurer Gruppe nun vorlesen, was zu tun ist. Schaut euch erst danach die restlichen Blätter an! Folgende Aufgaben sollen euch dabei helfen euer Teilstück des Spaziergangs vorzubereiten:
1. Führt die Klasse vom U-Bahnhof Südstern zu dem Ort, an dem die Handlung eures Textes spielt und von dort zum Herrmannplatz. Bearbeitet dazu das gelbe Arbeitsblatt.
2. Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach passiert ist. Bearbeitet dazu das rosa-farbene Arbeitsblatt.
3. Stellt euren Mitschülern Fragen zu dem Text. Bearbeitet dazu das hellblaue Arbeitsblatt.
4. Sucht bei dem Spaziergang die Orte, an denen die beiden Fotos aufgenommen wurden. Bearbeitet dazu das grüne Arbeitsblatt.
Seht euch nun gemeinsam die verschiedenen Aufgaben auf den farbigen Blättern an. Entscheidet gemeinsam, wie ihr vorgeht (siehe Arbeitshinweise an der Tafel!). Informiert euch nach der Bearbeitung gegenseitig über eure Ergebnisse! Anschließend sollt ihr auch den anderen Gruppen von eurer Arbeit erzählen.
Aufgabe 1:
Gruppe 2 führt uns zum U-Bahnhof Südstern. Führt die Klasse nun von dort an den Ort, an dem die Handlung eures Textes (im Buch: 12. Kapitel, S.114/115) spielt. Nachdem ihr alle weiteren Aufgaben vor Ort erledigt habt, sollt ihr die anderen Gruppen nun zum Hermannplatz führen. Dort übernimmt die nächste Gruppe die Leitung des Spaziergangs. Sucht die oben angegeben Orte auf dem Stadtplan und tragt sie unten auf diesem Bogen in die kleine Karte ein! Einige wichtige Straßennamen stehen dort schon geschrieben! Euer Text verrät euch den Ort der Handlung! Markiert den Weg, den ihr geht, unten auf der kleinen Karte farbig! Am Ende der Gruppenarbeit sollt ihr euren Weg vorne auf der großen Karte an der Tafel farbig markieren. Wer von euch macht das?
Aufgabe 2:
Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes (im Buch Seite 114/115, 12. Kapitel) und über das, was davor und danach in der Geschichte passiert. Lies dir jetzt dazu die Textstelle noch einmal durch. Informiere dich auch über das, was danach und davor in der Geschichte passiert. Übe das Nacherzählen des Inhalts! Bei Problemen hilft die Gruppe!
Aufgabe 3:
Lest euren Mitschülern am Donnerstag vor Ort den Text vor und informiert sie darüber, was davor und danach in der Geschichte passiert (siehe Aufgabe auf dem rosa-farbenen Blatt). Stellt ihnen dazu zwei Fragen: Überlegt euch zwei Fragen! Zum Beispiel: "Wie würdet ihr euch fühlen, wenn...?" oder... "Wovon träumt ihr, wenn ihr...?" oder... Überlegt euch vorher selber Antworten auf die beiden Fragen!
Aufgabe 4:
Sucht beim Spaziergang die auf den Fotos abgebildeten Orte. Zeigt euren Mitschülern die Fotos! Überlegt gemeinsam: Was ist auf den Fotos anders, als es in der Geschichte von der Autorin Simone Klages beschrieben wird oder gezeichnet wurde? Schau dir die Bilder an und suche dazu die passenden Textstellen und Zeichnungen im Buch. Vergleiche! Bei Problemen hilft die Gruppe!
Einigt euch in eurer Gruppe auf eine Vorleserin oder einen Vorleser! Sie oder er wird dem Rest eurer Gruppe nun vorlesen, was zu tun ist. Schaut euch erst danach die restlichen Blätter an! Folgende Aufgaben sollen euch dabei helfen euer Teilstück des Spaziergangs vorzubereiten:
1. Führt die Klasse vom Hermannplatz an die Orte, an denen die Handlung eures Textes spielt und von dort zur Kottbusser Brücke. Bearbeitet dazu das gelbe Arbeitsblatt.
2. Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach passiert sein könnte! Bearbeitet dazu das rosa-farbene Arbeitsblatt.
3. Stellt euren Mitschülern Fragen zu dem Text. Bearbeitet dazu das hellblaue Arbeitsblatt.
4. Sucht bei dem Spaziergang die Orte, an denen die beiden Fotos aufgenommen wurden. Bearbeitet dazu das grüne Arbeitsblatt.
Seht euch nun gemeinsam die verschiedenen Aufgaben auf den farbigen Blättern an. Entscheidet gemeinsam, wie ihr vorgeht (siehe Arbeitshinweise an der Tafel!). Informiert euch nach der Bearbeitung gegenseitig über eure Ergebnisse! Anschließend sollt ihr auch den anderen Gruppen von eurer Arbeit erzählen.
Aufgabe 1:
Gruppe 3 führt uns zum Hermannplatz. Führt die Klasse nun von dort an die Orte, an denen die Handlung eures Textes spielt. Nachdem ihr alle weiteren Aufgaben vor Ort erledigt habt, sollt ihr die anderen Gruppen nun zur Kottbusser Brücke führen führen. Dort übernimmt die nächste Gruppe die Leitung des Spaziergangs. Sucht die oben angegeben Orte auf dem Stadtplan und tragt sie unten auf diesem Bogen in die kleine Karte ein! Einige wichtige Straßennamen stehen dort schon geschrieben! Euer Text verrät euch den Ort der Handlung! Markiert den Weg, den ihr geht, unten auf der kleinen Karte farbig! Am Ende der Gruppenarbeit sollt ihr euren Weg vorne auf der großen Karte an der Tafel farbig markieren. Wer von euch macht das?
Aufgabe 2:
Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte.
Lies dir jetzt dazu die Textstelle noch einmal durch. Übe das Nacherzählen des Inhalts!
Überlege, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte.
Bei Problemen hilft die Gruppe!
Aufgabe 3:
Lest euren Mitschülern am Donnerstag vor Ort den Text vor und informiert sie darüber, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte (siehe Aufgabe auf dem rosa-farbenen Blatt). Stellt ihnen dazu zwei Fragen: Überlegt euch zwei Fragen! Zum Beispiel: "Würdet ihr im Straßenverkehr auch so...?" oder... "Wohin könnte Atze...?" oder... Überlegt euch vorher selber Antworten auf die beiden Fragen!
Aufgabe 4:
Sucht beim Spaziergang die auf den Fotos abgebildeten Orte. Zeigt euren Mitschülern die Fotos! Überlegt gemeinsam: Was ist auf den Fotos anders, als es in der Geschichte von der Autorin Simone Klages beschrieben wird oder gezeichnet wurde? Schau dir die Bilder an und suche dazu die passenden Textstellen und Zeichnungen im Buch. Vergleiche! Bei Problemen hilft die Gruppe!
Einigt euch in eurer Gruppe auf eine Vorleserin oder einen Vorleser! Sie oder er wird dem Rest eurer Gruppe nun vorlesen, was zu tun ist. Schaut euch erst danach die restlichen Blätter an! Folgende Aufgaben sollen euch dabei helfen euer Teilstück des Spaziergangs vorzubereiten:
1. Führt die Klasse von der Kottbusser Brücke an die Orte, an denen die Handlung eures Textes spielt. Bearbeitet dazu das gelbe Arbeitsblatt.
2. Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach passiert sein könnte! Bearbeitet dazu das rosa-farbene Arbeitsblatt.
3. Stellt euren Mitschülern Fragen zu dem Text. Bearbeitet dazu das hellblaue Arbeitsblatt.
4. Sucht bei dem Spaziergang die Orte, an denen die beiden Fotos aufgenommen wurden. Bearbeitet dazu das grüne Arbeitsblatt.
Seht euch nun gemeinsam die verschiedenen Aufgaben auf den farbigen Blättern an. Entscheidet gemeinsam, wie ihr vorgeht (siehe Arbeitshinweise an der Tafel!). Informiert euch nach der Bearbeitung gegenseitig über eure Ergebnisse! Anschließend sollt ihr auch den anderen Gruppen von eurer Arbeit erzählen.
Aufgabe 1:
Gruppe 4 führt uns zur Kottbusser Brücke. Führt die Klasse nun von dort an die Orte, an denen die Handlung eures Textes spielt. Nachdem ihr alle weiteren Aufgaben vor Ort erledigt habt, übergebt ihr am Urbanhafen die Führung an Gruppe 6. Dort übernimmt die nächste Gruppe die Leitung des Spaziergangs. Sucht die oben angegeben Orte auf dem Stadtplan und tragt sie unten auf diesem Bogen in die kleine Karte ein! Einige wichtige Straßennamen stehen dort schon geschrieben! Euer Text verrät euch die Orte der Handlung! Markiert den Weg, den ihr geht, unten auf der kleinen Karte farbig! Am Ende der Gruppenarbeit sollt ihr euren Weg vorne auf der großen Karte an der Tafel farbig markieren. Wer von euch macht das?
Aufgabe 2:
Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte. Lies dir jetzt dazu die Textstelle noch einmal durch. Übe das Nacherzählen des Inhalts! Überlege, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte. Bei Problemen hilft die Gruppe!
Aufgabe 3:
Lest euren Mitschülern am Donnerstag vor Ort den Text vor und informiert sie darüber, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte (siehe Aufgabe auf dem rosa-farbenen Blatt). Stellt ihnen dazu zwei Fragen: Überlegt euch zwei Fragen! Zum Beispiel: "Was passiert mit Atze, als er versucht...?" oder... "Wie würdet ihr euch fühlen, wenn...?" oder... Überlegt euch vorher selber Antworten auf die beiden Fragen!
Aufgabe 4:
Sucht beim Spaziergang die auf den Fotos abgebildeten Orte. Zeigt euren Mitschülern die Fotos! Überlegt gemeinsam: Was ist auf den Fotos anders, als es in der Geschichte von der Autorin Simone Klages beschrieben wird oder gezeichnet wurde? Schau dir die Bilder an und suche dazu die passenden Textstellen und Zeichnungen im Buch. Vergleiche! Bei Problemen hilft die Gruppe!
Einigt euch in eurer Gruppe auf eine Vorleserin oder einen Vorleser! Sie oder er wird dem Rest eurer Gruppe nun vorlesen, was zu tun ist. Schaut euch erst danach die restlichen Blätter an! Folgende Aufgaben sollen euch dabei helfen euer Teilstück des Spaziergangs vorzubereiten:
1. Führt die Klasse vom Urbanhafen an den Ort, an dem die Handlung eures Textes spielt. Bearbeitet dazu das gelbe Arbeitsblatt.
2. Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach passiert sein könnte! Bearbeitet dazu das rosa-farbene Arbeitsblatt.
3. Stellt euren Mitschülern Fragen zu dem Text. Bearbeitet dazu das hellblaue Arbeitsblatt.
4. Sucht bei dem Spaziergang die Orte, an denen die beiden Fotos aufgenommen wurden. Bearbeitet dazu das grüne Arbeitsblatt.
Seht euch nun gemeinsam die verschiedenen Aufgaben auf den farbigen Blättern an. Entscheidet gemeinsam, wie ihr vorgeht (siehe Arbeitshinweise an der Tafel!). Informiert euch nach der Bearbeitung gegenseitig über eure Ergebnisse! Anschließend sollt ihr auch den anderen Gruppen von eurer Arbeit erzählen.
Aufgabe 1:
Gruppe 5 führt uns zum Urbanhafen. Führt die Klasse nun von dort an den Ort, an dem die Handlung eures Textes spielt. Nachdem ihr alle weiteren Aufgaben vor Ort erledigt habt, führt ihr die Klasse zum U-Bahnhof Prinzenstraße. Dort ist unser Spaziergang beendet. Sucht die oben angegeben Orte auf dem Stadtplan und tragt sie unten auf diesem Bogen in die kleine Karte ein! Einige wichtige Straßennamen stehen dort schon geschrieben! Euer Text verrät euch den Ort der Handlung! Markiert den Weg, den ihr geht, unten auf der kleinen Karte farbig! Am Ende der Gruppenarbeit sollt ihr euren Weg vorne auf der großen Karte an der Tafel farbig markieren. Wer von euch macht das?
Aufgabe 2:
Informiert eure Mitschüler vor Ort über die Handlung eures Textes und über das, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte. Lies dir jetzt dazu die Textstelle noch einmal durch. Übe das Nacherzählen des Inhalts! Überlege, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte. Bei Problemen hilft die Gruppe!
Aufgabe 3:
Lest euren Mitschülern am Donnerstag vor Ort den Text vor und informiert sie darüber, was davor und danach in der Geschichte passiert sein könnte (siehe Aufgabe auf dem rosa-farbenen Blatt). Stellt ihnen dazu zwei Fragen: Überlegt euch zwei Fragen! Zum Beispiel: "Was schmeißen Sascha und Katjenka...?" oder... "Was könnte Sascha sagen wollen, als...?" oder... Überlegt euch vorher selber Antworten auf die beiden Fragen!
Aufgabe 4:
Sucht beim Spaziergang den auf den Fotos abgebildeten Ort. Zeigt euren Mitschülern die Fotos! Überlegt gemeinsam: Was ist auf den Fotos anders, als es in der Geschichte von der Autorin Simone Klages beschrieben wird oder gezeichnet wurde? Schau dir die Bilder an und suche dazu die passenden Textstellen und Zeichnungen im Buch. Vergleiche! Bei Problemen hilft die Gruppe!
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©opyright Carsten Nix, Berlin, November 1999
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06.04.2003