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Dagmar
Wilde
Klasse 3
Aufgabenverteilung in Familie und Umwelt (Bericht, Gespräch)
männliche und weibliche Berufsbezeichnungen (RS, Spr.betr.)
Informationen über Berufe einholen: Interview, Befragung durchführen (mdl. Spr.gebr.)
Notizen anfertigen, Stichwörter notieren (Arb.technik, TV)
Berufsbeschreibung verfassen (TV, Sachtexte)
männliche/weibliche Berufe, Aufgabenverteilung in Familie und Umwelt (Lesen, RS, Gespräch)
Texte Verfassen (Informieren: Notizen, Stichwortzettel, Sachtexte, Vorgänge beschreiben)
Rechtschreiben (Lösungshilfen und Hilfsmittel kennen und anwenden, Satzzeichen kennen und setzen, Sicherung und Erweiterung des Schreibwortschatzes)
Sprachbetrachtung (Satzglieder ermitteln, kennzeichnen, benennen)
Lesen (Informationsentnahme aus Sachtexten, erzählende Texte)
Mündlicher Sprachgebrauch (Sach- und partnerbezogenes sprachliche Handeln: Fragen stellen, Gesprächsregeln anwenden, sich Einzelheiten merken und genau wiedergeben, Gehörtes richtig wiedergeben, folgerichtig und auf das Wesentliche beschränkt berichten)
lernbereichsübergreifende Bezüge (Sachkunde, Bildende Kunst)
Einüben, Vertiefen und Sichern von Arbeitstechniken
Verknüpfung von Sach- und Sprachlernen bei Berücksichtigung der Prinzipien verbundenen Sprachunterrichts
Erweiterung von Vorerfahrungen und Ausbildung von Handlungskompetenz
Individualisierung - Differenzierung - soziales Lernen
Handlungsorientierung
Einbeziehung des Erfahrungshintergrundes
Entwicklung und Förderung einer Fragehaltung
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und verarbeiten Informationen über die Berufs- und Arbeitswelt.
Die Schülerinnen und Schüler üben sich im informierenden Schreiben, in der Gebrauch von Hilfsmitteln, in der Anwendung von Rechtschreibregeln, im sinnerschließenden Lesen, im sach- und partnerbezogenen sprachlichen Handeln.
Die Schülerinnen und Schüler verarbeiten ihre in der Befragung gewonnen Informationen bzw. Notizen, indem sie einen Entwurf für eine Berufsbeschreibung verfassen, wobei sie die Schreibhinweise für Sachtexte (Variation der Satzanfänge, Variation im Satzbau und in der Wortwahl, Einhalten der Erzählzeit, Gliederung) umsetzen.
Die Schüler/innen haben in der vergangenen Woche Eltern, Freunde und Verwandte nach ihren Berufen befragt, um sich Informationen über das jeweilige Aufgabenfeld einzuholen, und dazu Stichworte angefertigt. Folgende Informationen wollten die Schüler/innen erhalten: Berufsbezeichnung, Aufgabenspektrum, Ort der Berufsausübung, zeitlicher Umfang der Berufserfahrung, Vor- und Nachteile des Berufs aus der Sicht der Befragten. Die Ergebnisse wurden in der vorangegangenen Stunde gesichtet, und die Kinder entschieden sich, zu welchem Beruf sie eine Berufsbeschreibung verfassen wollen. Dabei wählte die Gruppe teilweise nach ihrem Interesse aus (Sozialwissenschaftler statt Bäcker). Übers Wochenende setzen die Kinder ihre Befragungen fort, so daß es unter Umständen zu einer Neuorientierung der Präferenzen kommen könnte.
Die Schüler/innen haben bereits Sachtexte verfaßt und häufig Texte für die Veröffentlichung produziert, kennen die Regeln für Schreibkonferenzen, sind den Gebrauch von Lösungshilfen und Hilfsmitteln gewöhnt und mit der Durchführung von Partner- bzw. Gruppenarbeit vertraut.
Senatsverwaltung für Schule, Berufsbildung und Sport (Hrsg.): Vorläufiger Rahmenplan für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule, Grundschule, Klasse 1 - 6, Deutsch. Berlin 1989.
Bartnitzky/Bunk (Hrsg.): Kunterbunt. Unser Lesebuch für Klasse 3. Stuttgart u. Düsseldorf 1991. (Klett)
dies.: Kunterbunt. Unser Sprachbuch für Klasse 3. Stuttgart u. Düsseldorf 1991. (Klett)
dies.: Kunterbunt. Lehrerband für Klasse 3. Stuttgart u. Düsseldorf 1991. (Klett)
Wedel-Wolff u.a.: Mobile 4. Lesebuch. Braunschweig 1993. (Westermann)
Plakat: Schreibhinweise; Plakat: Strukturierungshilfe; Notizen der Schüler/innen
Phase / Zeit |
Unterrichtsgeschehen |
Didaktische Funktion / Kommentar |
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1. Std. I / 15´ |
Sitzkreisgespräch:
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Motivierung, Zielorientierung, Sicherung des Aufgabenverständnisses Die
"Sache" (das Vorhaben) ist per se motivierend - das Frageinteresse der
Kinder setzt ihre Lernaktivitäten in Gang |
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II / 20´ |
Einzelarbeit
/ Partnerarbeit: |
Textproduktion, individuelles Umgehen mit Schreibaufgaben, Selbsttätigkeit Austausch mit Partnern kann bereits zu Zwischenergebnissen stattfinden |
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III / 10' |
Sitzkreisgespräch: |
Zusammenführung der Zwischenergebnisse, Motivierung Es schließt sich eine Hofpause an |
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2. Std. I / 30' |
Einzelarbeit
/ Partnerarbeit: |
Textproduktion, individuelles Umgehen mit Schreibaufgaben, Selbsttätigkeit Ich erwarte, daß einzelne Kinder zu vollständigen Ergebnissen kommen, während andere noch an ihren Entwürfen arbeiten |
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II / 15' |
Sitzkreis: |
Ergebnissicherung, individuelle Verstärkung, Würdigung der Ergebnisse und Leistungen, Anregungen zum Weiterfragen Als Ergebnis ist nicht nur das Arbeitsprodukt, sondern auch der Arbeitsprozeß zu thematisieren, denn sowohl das Ergebnis als auch der Weg, der dazu führt, sind Gegenstand und Ziel des Lernprozesses. |
©opyright Dagmar Wilde, Berlin, März 2000
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06.04.2003
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